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Berufsfachschule
AV-M / BFS I
Sie können an der Emil-Possehl-Schule innerhalb von 2 Jahren im Vollzeitunterricht den Mittleren Schulabschluss in der Fachrichtung Technik erreichen.
Das Ziel im ersten Jahr – Unterstufe AV-M:
- Übergang in die Ausbildungs-/ Arbeitswelt und Übergang in die Oberstufe der Berufsfachschule I
Voraussetzung für den Zugang der Oberstufe ist der Besuch der Unterstufe AV-M mit geringen Fehlzeiten (mindestens 70% Anwesenheit), die Teilnahme am Zusatzunterricht zum MSA mit mindestens ausreichenden Noten und einem Notendurchschnitt von mindestens 3,5, nicht mehr als einer Note 5 und keiner Note 6.
Das Ziel im zweiten Jahr – Oberstufe in der Berufsfachschule I:
- Übergang in die Ausbildungs-/ Arbeitswelt und Erwerb des Mittleren Schulabschlusses (MSA)
Die Oberstufe schließt mit vier schriftlichen Abschlussprüfungen (Mathematik, Deutsch, Englisch, Technologie) zum MSA ab.
Unterricht
Der Unterricht findet an 5 Tagen in der Woche statt und beinhaltet einen Praxisanteil im Bereich Technik.
Schwerpunktbereiche Unterstufe AV-M:
- Metalltechnik/ Elektrotechnik
oder
- Bautechnik/ Gestaltungstechnik
Oberstufe in der Berufsfachschule:
- Fahrzeugtechnik (wenn die Unterstufe Metall- und Elektrotechnik besucht worden ist)
oder
- Holztechnik (wenn die Unterstufe Bau- und Gestaltungstechnik besucht worden ist)
Außerdem finden Praktika statt, in denen erste betriebliche Erfahrungen gesammelt werden können.
Voraussetzungen für den Bildungsgang
Aufnahmevoraussetzungen:
- Erster allgemeinbildender Schulabschluss (Die Durchschnittsnoten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch bilden die Grundlage für die Reihenfolge der Aufnahme.)
- Freude an handwerklichen Tätigkeiten und technisches Interesse
- Sprachniveau A2 (mindestens 7 Bereiche mit A2)
- Zuverlässiger Schulbesuch in der allgemeinbildenden Schule
Bewerbung bis Ende März (freie Plätze werden gegebenenfalls noch durch Nachrücker belegt)
Ansprechpartner im Schulbüro


Fachrichtungen
Die Schüler und Schülerinnen erhalten einen umfassenden Einblick in eine Vielzahl von Baustoffen, darunter Steine, Beton, Mörtel, Stahl, Holz und Fliesen. Sie lernen nicht nur die Eigenschaften dieser Materialien kennen, sondern auch deren praktische Anwendungsmöglichkeiten. Durch praxisnahe Übungen in der Bauhalle werden sie mit dem Umgang dieser Baustoffe vertraut gemacht und können ihre Fähigkeiten verbessern. Darüber hinaus werden sie in der Umsetzung von Planungen in Zeichnungen geschult und lernen, den Materialbedarf für verschiedene Projekte zu berechnen. Dieser Bildungsgang stellt eine ideale Vorbereitung für Berufe im Baugewerbe wie Maurer, Zimmerer und Fliesenleger dar.
In diesem Schwerpunkt werden Sie auf eine Ausbildung in einem fahrzeugtechnischen Beruf (meist Kraftfahrzeugmechatroniker/ in) vorbereitet.
Sie erhalten grundlegende Kenntnisse über das Kraftfahrzeug in den Bereichen Motor, Kraftübertragung (Getriebe) und Fahrwerk, sowohl Pkw als auch Nfz. Dafür stehen diverse Motoren zur Verfügung, die fachgerecht demontiert und auch wieder montiert werden, und nach erfolgter Montage wieder voll funktionstüchtig sein müssen.
Außerdem lernen Sie die Grundlagen der Kraftfahrzeugelektrik und – pneumatik kennen und erhalten einen ersten Einblick in die umfangreiche Welt der Kraftfahrzeugschaltpläne.
Während Ihres Praktikums in einem Kfz-technischen Betrieb haben Sie die Möglichkeit Kontakte bezüglich einer Ausbildung in diesem Bereich zu knüpfen.
Diese Schwerpunkte erwarten Sie in der Gestaltungstechnik
in Theorie und Praxis:
- Untergründe für die Beschichtung herstellen und bearbeiten
- Beschichtungsstoffe – Eigenschaften und Verarbeitung
- Kreative Maltechniken
- Farbwirkung und Grundlagen der Gestaltung
- Werkzeuge und Arbeitstechniken aus dem Bereich der Maler und Lackierer
In der Berufsfachschule Typ 1 mit dem Schwerpunkt Holztechnik werden dir an schülernahen Projekten solide und umfangreiche holztechnische Grundkenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt.
Diese bereiten dich optimal auf die duale Ausbildung im Beruf Bau- und Möbeltischler/in vor.
Das Fortsetzen im Bereich weiterer Berufe, bei denen Holz und Kunststoffe oder andere Werkstoffe von Bedeutung sind, ist ebenfalls gut denkbar. Dies könnten sein:
- Zimmerer/Zimmerin
- Bootsbauer/Bootsbauerin
- Holzmechaniker/Holzmechanikerin
Im Fachpraxis-Unterricht erfolgt im ersten Jahr eine „Grundausbildung“ in den hand- und maschinengeführten Fertigkeiten Sägen, Hobeln, Stemmen, Bohren, Feilen und Schleifen. Natürlich gehören verschiedene Verbindungstechniken, traditionell oder modern, dazu.
Danach erfolgt eine Ausbildung an Handmaschinen und im Weiteren grundlegende Kenntnisse an modernen stationären Tischlereimaschinen wie zum Beispiel Abrichter und Dickenhobel, Bandsäge und Tischkreissäge, Kantenbandschleifer und Kalibriermaschine (Schleifautomat für Flächenschleifen). Selbst die Verwendung einer Furnierpresse gehört in die Ausbildung.
Außerdem können Basis-Kenntnisse in zwei oder drei CAD/CAM Programmen im Computerraum der Holztechnik vermittelt werden und einfache Fertigungsschritte zur Erstellung der Produkte auf dem CNC-Bearbeitungszentrum der Holzwerkstatt durchgeführt werden.
Neben natürlich Vollholz werden hauptsachlich verschiedene Plattenwerkstoffe, Furniere, Kunststoffe, Oberflächenbehandlungsmittel und andere Werkstoffe verwendet.
Im Fachtheorie-Unterricht (Technologie / Technische Systeme) werden praktische Erfahrungen aus dem Fachpraxis-Unterricht und theoretische Grundlagen in den Lernfeldern miteinander verknüpft. Zu den eingeübten manuellen oder maschinellen Fertigkeiten werden theoretische Grundlagen erarbeitet.
In der Berufsfachschule Typ 1 mit dem Schwerpunkt Metalltechnik werden dir an schülernahen Projekten solide und umfangreiche metalltechnische Grundkenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt.
Diese bereiten dich optimal auf die duale Ausbildung z.B. in den folgenden Berufen vor:
Industrie:
- Industriemechaniker/-in
- Konstruktionsmechaniker/-in
- Werkzeugmechaniker/-in
- Zerspanungsmechaniker/-in
- Maschinen- und Anlagenführer/-in
Handwerk:
- Feinwerkmechaniker/-in
- Metallbauer/-in
Im Fachpraxis-Unterricht erfolgt im ersten Jahr eine „Grundausbildung“ in den hand- und maschinengeführten Fertigkeiten Sägen, Bohren und Feilen. Danach erfolgt die Ausbildung an modernen Fräs-und Drehmaschinen. Aber auch Kenntnisse auf dem Gebiet der Pneumatik, Elektrotechnik und verschiedene Schweißverfahren werden vermittelt.
Im Fachtheorie-Unterricht (Technologie / Technische Systeme) werden praktische Erfahrungen aus dem Fachpraxis-Unterricht und theoretische Grundlagen in den Lernfeldern miteinander verknüpft. Zu den eingeübten manuellen oder maschinellen Fertigkeiten und Arbeitsverfahren werden theoretische Grundlagen erarbeitet
Unterrichtsinhalte werden in Lernfeldern unterrichtet und bewertet.