Gartenbau und Floristik

Unser Floristen-Nachwuchs - alles "Junge Talente"!

Am 29. April 2026 hatte das Warten und die Vorab-Aufregung für unsere Floristen Unter- und Mittelstufe ein Ende:

Bei einem exklusiven Strauß-Coaching durch die Fleurop mit der Gewinnerin der Silbernen Rose*, E. Schoenemann, sind unsere Auszubildenden der Floristik über sich hinausgewachsen! Ein intensiver Tag mit konzentriertem und konstruktivem Austausch ging mit einigen leeren Pizzakartons, hochwertig-erstellten Blumensträuße und einem erfüllten Gefühl aller Beteiligten zuende. Am Ende des Tages wurde durch eine anonyme Bewertung der gefertigten Blumensträuße, die von allen einmal kurz beschreibend präsentiert wurden, eine Qualifizierung ermittelt (50 % durch die Azubis selbst, 50 % durch Frau Schoenemann). Zwei unserer Auszubildenden (Fr. S.L. Dethmann und Fr. F.Nehmzow) können nun durch ein Losverfahren, welches Azubi-Teams der ganzen Bundesrepublik einschließt, zum Azubi-Cup nach Berlin gelangen, wo sie unter ebenfalls hochrangigen Floristen für einen Wettbewerb trainiert werden. Wir drücken die Daumen, dass unser Team Lübeck für Schleswig-Holstein starten darf!

Aber auch ohne den nächsten Schritt, am Azubi-Cup teilzunehmen, haben alle unserer Azubis einen lehrreichen Tag genießen dürfen und bewiesen, dass sie alle „Junge Talente“ sind!

Vielen Dank an die Fleurop, namentlich Frau Anni Dinh Thi und Frau Elisabeth Schoenemann!

Anja Döring, Lehrkraft der Floristik

 

 

 

*Die „Silberne Rose“ ist ein Wettbewerb auf Landesebene, auf dem man sich für die bundesweite „Goldene Rose“ und schließlich für internationale Wettbewerbe qualifizieren kann.

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EPS aktuell

🚀 Erfolgreiche Absolventen der schriftlichen schulinternen Deutsch-Prüfung  B1  ! 📝 🇩🇪

🚀 Erfolgreiche Absolventen der schriftlichen schulinternen Deutsch-Prüfung  B1  ! 📝 🇩🇪
Am 5.5.26 wurde es ernst! In der schulinternen B1-Prüfung hat die Hälfte der Prüfungsteilnehmer die erste Hürde genommen. ✨
Die Schüler aus der Ukraine, Griechenland, Syrien, dem  Irak und Afghanistan haben sich in den letzten Monaten im DaZ-Coaching auf die Prüfungsteile Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben vorbereitet. Zur Mündlichen Prüfung am 16.6.26 mit Präsentation zu beruflichem Inhalt werden nur die zugelassen, die die ersten 3 Teile bestanden haben. Weiterhin sind Fleiß und Ausdauer für alle ratsam, um  durch den Spracherwerb die eigenen Chancen in der Ausbildung zu verbessern.
Frau Alla Koop hilft mit viel Herz!  Bei ihr bringt die abwechslungsreiche Methodik Spaß und Freude beim Deutsch-Lernen. Weitermachen ist die Devise bei jedem Lernstand!
 
Dörte Steinert

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Holztechnik

Durchatmen mit Dräger

Am vergangenen Mittwoch (22.04.2026) hatten die Schüler der BGJ Klasse Tischler 2025 die Möglichkeit sich das aktuelle Produktportfolio zum Thema Atemschutz der Firma Dräger einmal genauer anzuschauen. Ermöglicht wurde dies durch das Interesse eines Schülers.

Die Firma Dräger hat darauf reagiert und den Schülerinnen und Schülern ca. 90 Minuten lang einen Vortrag zum Thema „Atemschutz im Handwerk“ gehalten, mögliche Risiken des Berufes und vielfältigste Lösungen aufgezeigt und es den Schülern ermöglicht sämtliche Produkte zu testen. Von der einfachen FFP-2 Maske bis hin zum autonomen, auf dem Rücken tragbaren Filtergerät samt Helm und Visier war alles vertreten. Handwerk? Nicht ohne passende Schutzausrüstung!

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Lehrerausbildung

Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule

Am 21.04.2026 fand ein weiterer Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule in Lübeck statt. Teilnehmende waren Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen. Im Mittelpunkt stand ein Unterrichtsbesuch im Bereich Bautechnik. Ergänzt wurde der Tag durch einen fachlichen Vortrag zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Bautechnik.

Den Auftakt bildete eine Unterrichtsstunde im Fach Bautechnik (Technologie) in der Klasse BauI25 A bei Clarissa Reuter. Thematisch beschäftigten sich die Lernenden mit den Eigenschaften von Holz, insbesondere mit dem Quellen und Schwinden. Ziel der Stunde war es, ein grundlegendes Verständnis für diese Materialeigenschaft zu entwickeln und deren Relevanz für die berufliche Praxis, insbesondere für angehende Tiefbauer, zu erkennen, obwohl dieser Werkstoff im beruflichen Alltag angehender Tiefbauer nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Unterricht war klar strukturiert und folgte einem handlungsorientierten Ansatz: Nach einem problemorientierten Einstieg mit Bezug zur Baustellenpraxis erarbeiteten die Lernenden die Inhalte eigenständig im Rahmen eines Experiments in Gruppenarbeit. Die Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam gesichert und in einen beruflichen Kontext eingeordnet. Besonders auffällig war die konsequente Ausrichtung auf praxisnahe Fragestellungen sowie die aktive Einbindung der Lernenden in den Arbeitsprozess.

Im Anschluss an den Unterricht fand eine gemeinsame Reflexion statt. Dabei wurden insbesondere der gelungene Praxisbezug sowie die aktivierende Gestaltung der Arbeitsphasen hervorgehoben. Auch die Bedeutung handlungsorientierter Zugänge für heterogene und teilweise leistungsschwächere Lerngruppen wurde thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt des Netzwerktages lag auf einem fachlichen Austausch mit begleitendem Vortrag zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Bautechnik. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unterricht so gestaltet werden kann, dass berufliche Handlungssituationen möglichst realitätsnah abgebildet werden. Anhand eines beispielhaften Bauprojekts wurde verdeutlicht, wie die verschiedenen Bauberufe ineinandergreifen und wie sich daraus lernfeldübergreifende Unterrichtsansätze ableiten lassen. Deutlich wurde, dass insbesondere praxisbezogene und schüleraktive Unterrichtsformen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz leisten.

Zwischendurch wurde der Netzwerktag durch einen gemeinschaftlichen Programmpunkt aufgelockert: Eine Lehrkraft wurde offiziell in den schulinternen Motorradclub „EPS Devils“ aufgenommen. York Röttger nahm die Aufnahme mit sichtbarer Freude entgegen. Die Aufnahme erfolgte in einem informellen Rahmen und trug sichtbar zur positiven Atmosphäre sowie zum kollegialen Miteinander bei.

Insgesamt bot der Netzwerktag erneut eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis. Die Verbindung aus Unterrichtseinblick, didaktischem Input und kollegialem Austausch erwies sich als gewinnbringend für alle Beteiligten, insbesondere für die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.

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Ausbildungsvorbereitung

DSD I Pro: Mündliche Deutsch-Prüfungen an der EPS

Am 16. April 2026 fanden die mündlichen Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom DSD I Pro statt. In rund 20-minütigen Prüfungen präsentierten die Teilnehmenden berufliche Themen und stellten sich den Fragen der Prüfer.

Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist Wenhao Xie aus China. Der 27-Jährige kam erst im September 2025 nach Deutschland und hatte bereits zuvor in der Heimat Deutsch gelernt. Der ehemalige Mathematiklehrer hat seitdem enorme Fortschritte gemacht und absolviert eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik.

Nach der aktuellen B1-Prüfung will er direkt weitermachen und plant bereits im Juni 26 die B2-Prüfung.

Die Abteilungsleiterin Kathrin Steen-Wiedemann ließ es sich nicht nehmen, Wenhaos Prüfung zu verfolgen und die Begeisterung der Prüfenden über diese besondere Leistung zu teilen.

Allen Prüflingen konnte das Bestehen der mündlichen Prüfung bestätigt werden!

Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen stehen noch aus, das Sekretariat der KMK kontrolliert. Für die Teilnehmenden aus Afghanistan, Syrien, der Ukraine und China ist das Sprachdiplom ein wichtiger Meilenstein für ihre berufliche Zukunft in Deutschland.

Dörte Steinert

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EPS aktuell

Volleyball auf Top-Niveau

Die diesjährige Stadtmeisterschaft der Lübecker Schulen war ein voller Erfolg und sorgte für große Begeisterung bei allen Beteiligten. Insgesamt nahmen 18 Mannschaften von 13 verschiedenen Schulen teil und traten in spannenden Spielen gegeneinander an.

Auch unsere Volleyball-Schulmannschaft, die einmal pro Woche, immer donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Struckbachhalle trainiert, nahm mit gleich zwei Teams am Turnier teil.

Von Beginn an herrschte eine tolle Atmosphäre: Fairness, Teamgeist und vor allem sportlicher Ehrgeiz standen im Mittelpunkt des Turniers. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer unterstützten die Teams lautstark und trugen so zusätzlich zur guten Stimmung bei. Die Vielfalt der teilnehmenden Schulen machte das Turnier besonders abwechslungsreich und bot den Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, sich mit vielen neuen Gegnern zu messen. Das spielerische Niveau war dabei insgesamt sehr hoch, da einige Teilnehmende auch auf Landes- und Regionalliga-Niveau aktiv sind.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer beiden Teams: Unsere erste Mannschaft konnte bereits in der Vorrunde mit einem beeindruckenden Sieg gegen den späteren Turniersieger überzeugen. Im Halbfinale mussten sie sich dann jedoch in einem äußerst knappen Spiel geschlagen geben. Am Ende sicherten sie sich einen starken 3. Platz – ein Ergebnis, auf das das Team sehr stolz sein kann. Auch unsere zweite Mannschaft zeigte großen Einsatz und Teamgeist und belegte am Ende den 13. Platz im Turnier.

Insgesamt waren die Stadtmeisterschaften ein gelungenes sportliches Ereignis, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Text und Bilder: Franziska Baumgarten, EPS 

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Lehrerausbildung

Bericht Netzwerktag am 26. März 2026

Der zweite Netzwerktag des zweiten Schulhalbjahres 2025/26 fand am 25. März 2026 mit insgesamt zwölf

Teilnehmenden der Emil-Possehl-Schule sowie der angrenzenden Friedrich-List-Schule statt. Auf dem

Programm standen ein spannender Unterrichtsbesuch im Fach Physik und eine schulinterne Fortbildung zum

Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“.

Der Netzwerktag startete mit einem Unterrichtsbesuch bei unserem Junglehrer Tom Dallmeyer im

Physikunterricht der FOS. Die Stunde zeigte anhand eines Experiments den physikalischen Effekt eines

Impulses. Dabei entwickelten die Lernenden in Gruppen auf Basis ihres Vorwissens eigene

Versuchsaufbauten. Verpflichtende Materialien waren dabei 3D-gedruckte Luftkissenscheiben mit

Luftballons. Ergänzend dazu standen verschiedene Materialien, wie beispielsweise Stativstangen und

Plexiglasscheiben, zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist die praxisorientierte und ergebnisoffene

Herangehensweise.

Herr Dallmeyer verfolgte insbesondere das Ziel, dass die Lernenden den Impuls und die Impulserhaltung

anhand eines alternativen Beispiels zur “klassischen“ eindimensionalen Wagenbahn nachvollziehen.

Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch und die dazugehörige Nachbesprechung fand eine schulinterne

Fortbildung zum Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“ statt. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle

Mathias Lippisch (Abteilungsleiter für Elektrische Energietechnik sowie der BFS III), der diese anschauliche

und gewinnbringende Veranstaltung leitete.

Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst hatten die Gelegenheit, verschiedene Tastaturen und Computermäuse

kennenzulernen sowie unterschiedliche Bildschirm- und Sitzpositionen auszuprobieren. Dabei konnten sie

die (positiven) Auswirkungen auf ihre individuelle Physis unmittelbar erproben. Darüber hinaus erhielten die

Teilnehmenden einen Überblick über mögliche negative Einflussfaktoren auf die Arbeitsumgebung. Dazu

zählt unter anderem der sogenannte Flicker-Effekt (niederfrequente Störgeräusche), die häufig unbewusst

die Arbeitsatmosphäre prägen und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken können.

Insgesamt bot die Fortbildung zahlreiche Impulse zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des (heimischen)

Arbeitsplatzes. Mit vielen konkreten Anregungen und spürbarem Tatendrang starteten die Teilnehmenden am

Nachmittag in die Osterferien.

Der Netzwerktag der Emil-Possehl-Schule am 26. März 2026 setzte spannende Denkanstöße und förderte

den fachrichtungsübergreifenden kollegialen Austausch der beiden Berufsbildenden Schulen der Georg-

Kerschensteiner-Straße.

Wir danken allen Beteiligten für ihren engagierten Beitrag und blicken dem nächsten Netzwerktag mit

Vorfreude entgegen.

Text: Luise Nolte und Philine Weinert (FLS Lübeck)

Bilder: Steffen König und Thorben Ehlers (FLS Lübeck)

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Farb- und Raumgestaltung

Besuch der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung im Bugenhagenwerk am 05. März 2026

Besuch der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung im Bugenhagenwerk am 05. März 2026

Im Rahmen des Schulentwicklungstages der Emil-Possehl-Schule Lübeck besuchten am 05. März fünf Lehrkräfte aus der Fachrichtung Farbtechnik und Raumgestaltung die Einrichtung des Bugenhagenwerks in Timmendorfer Strand.

Vor Ort wurden die Teilnehmenden herzlich von den Mitarbeitenden, Herrn Sill und Frau Riesel-Schäfer, empfangen. Im Rahmen einer umfassenden Informationsveranstaltung erhielten die Lehrkräfte einen detaillierten Einblick in die Arbeit und Struktur der Einrichtung. Besonders im Fokus standen die Ausbildungsangebote sowie die pädagogische Begleitung junger Menschen, unter anderem auch im Bereich Autismus. Der Vortrag war äußerst interessant, und auf die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden wurde umfassend eingegangen, sodass die Veranstaltung insgesamt sehr aufschlussreich war.

Während einer anschließenden Führung wurden die verschiedene Bereiche des Bugenhagenwerks in dem die Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen ausgebildet werden, vorgestellt. Dazu zählten unter anderem die Tischlerei, die Wäscherei, der hauseigene Kiosk sowie die Abteilung der Kaufleute für Büromanagement und das Wohnheim, in dem die Auszubildenden zusammen leben.

Die Ausbildung im Bugenhagenwerk in Timmendorfer Strand bereitet Menschen mit Unterstützungsbedarf praxisnah auf eine Tätigkeit im Handwerk oder Dienstleistungssektor vor. Sie kombiniert praktische Arbeitserfahrung mit individueller Förderung, um den Einstieg in den Beruf zu erleichtern und Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Gleichzeitig ist es eine theoriereduzierte Ausbildung, die notwendige fachliche Grundlagen vermittelt. Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von Ausbildung und schulischer Bildung, da einige Auszubildende ihre praktische Ausbildung im Bugenhagenwerk absolvieren und parallel die Berufsschule an der Emil-Possehl-Schule besuchen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Besichtigung der Malerwerkstatt, die für die Fachrichtung Farbtechnik von besonderem Interesse war. Hier konnten intensive Gespräche mit den Auszubildenden und der Ausbilder geführt und wertvolle Einblicke in die praktische Tätigkeit gewonnen werden.

Abgerundet wurde der Besuch durch ein gemeinsames Mittagessen in der hauseigenen Küche, welches von den Auszubildenden vorbereitet wurde. Dies bot eine weitere Gelegenheit zum fachlichen Austausch in angenehmer Atmosphäre.

Der Besuch stellte für alle Beteiligten einen großen Mehrwert dar. Die gewonnenen Eindrücke und Informationen tragen dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen der Emil-Possehl-Schule und dem Bugenhagenwerk weiter zu stärken und die berufliche Förderung der Schülerinnen und Schüler noch gezielter zu unterstützen.

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Europaschule

#LassReden - EU Cube an der FLS und EPS

Mit #LassReden startet die Europäische Kommission eine neue Initiative, die jungen Menschen in Deutschland eine Bühne gibt – für Kritik, Zweifel, Ideen und Hoffnung. Am 23.03. und 24.03.2026 steht daher ein eigens entwickelter Cube auf unserem Schulgelände. Organisiert wurde dieser vom Europateam der FLS. Teilnehmen dürfen alle!
 
Der #LassReden Cube soll einen Raum schaffen, in dem jeder seine Meinung loswerden kann. In dem mobilen Podcast- und Video-Studio kann man eine persönliche Botschaft an die EU aufnehmen. Die Beiträge werden gesammelt und ausgewertet. Dabei wird betrachtet: Welche Themen bewegen, wo gibt es unterschiedliche Meinungen, was wird bisher zu wenig gehört? Und was bedeutet das für unsere Politik? In der 2. Phase der Kampagne werden die wichtigsten Themen aufgegriffen und in verschiedenen Formaten beantwortet.
 
 
 
Also kommt vorbei und #LassReden!

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Lehrerausbildung

Erster Netzwerktag im zweiten Schulhalbjahr 2025/2026

Am 25. Februar 2026 fand der erste Netzwerktag für das zweite Schulhalbjahr des Schuljahres 2025/2026 an der Emil-Possehl-Schule statt. Es nahmen der stellvertretende Schulleiter und Ausbildungskoordinator Stefan Schuhr, interessierte Fachlehrkräfte, die Ausbildungslehrkräfte, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie der derzeitigen Praktikant an der Veranstaltung teil. Larissa Voigt stellte im Rahmen ihrer Unterrichtslehrprobe einen Unterricht aus dem Fach Wirtschaft und Politik vor, anschließend wurde der vorgeführte Unterricht umfassend reflektiert.

Der Unterricht fand in der dritten Unterrichtsstunde im Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik statt: In dieser Zeit befinden sich die Schüler/innen regulär im ersten Lehrjahr zum/zur Tischler/in. Thematisch befasste sich der Unterricht mit den ökologischen Einflussfaktoren auf den Preis für Massivholz. Es sollten entsprechend der Vorgaben des Lehrplans wirtschaftliche Zusammenhänge erkannt und wirtschaftliches Handeln gestaltet werden, sodass Lernende mikro- und makroökonomische Prozesse durchdringen und diese auf die Arbeitswelt reflektieren. Das Ziel der vorgeführten Unterrichtsstunde war es, eine ökonomische Mündigkeit zu entwickeln und ein Verständnis für die Preisbildung und die betriebliche Kalkulationssicherheit zu fördern. Die Auszubildenden erarbeiteten dazu gruppenweise entsprechende Arbeitsaufträge, die die Auswirkungen des Schädlingsbefalls bei Fichten- und Eschenholz auf die Holzpreise behandelten. Anschließend wurden die Arbeitsergebnisse an der Stellwand vorgestellt.

Im Anschluss an die besuchte Unterrichtsstunde durfte Frau Voigt ihre Unterrichtsstunde reflektieren. Zudem haben sich alle Teilnehmer/innen des Netzwerktages zum Besprechen der Tipps und Tops zusammengefunden und wertvolles Feedback gegeben. Die Teilnehmer/innen hatten dazu unterschiedliche Schwerpunkte der Unterrichtsanalyse beobachtet, es wurde sich dazu an den sieben Dimensionen für eine Unterrichtsanalyse nach Riecke-Baulecke orientiert. Außerdem wurde der Unterrichtsentwurf besprochen.

Das Nachmittagsprogramm beinhaltete eine interessante Einführung in das Erkennen von Lernschwierigkeiten bei Schüler/innen durch Adrian Lau. Vor dem Hintergrund einer ausgeprägten Heterogenität an beruflichen Schulen spielen Lernschwierigkeiten sowie eine entsprechende Förderung betroffener Schüler/innen eine bedeutsame Rolle. Das Ziel der Fortbildung war, angehende Lehrkräfte zu einer förderbezogenen Diagnostik in heterogenen Klassen zu befähigen. Die Fortbildung wurde auf diese Weise der Forderung nach einer Individuellen Förderung an Schulen durch die Deutsche UNESCO-Kommission gerecht, da Bildung als universelles Menschenrecht angesehen und deren Verwirklichung als gesellschaftliche Realität für jeden Menschen anerkannt wird. Inklusive Bildung schließt dabei alle Lernenden ein und ist als grundlegender Wert im Bildungssystem verankert. Die Teilnehmenden der Fortbildung bekamen zu Schulungszwecken gruppenweise entsprechende videobasierte Lehr-Lernsettings vorgelegt und sollten Lernschwierigkeiten erkennen sowie diagnostische Handlungsmöglichkeiten eruieren. Dazu wurden die Heterogenitätsdimensionen Verhalten, Sprache und Kognition untersucht: Zum Schwerpunkt Verhalten gehören Formen des psycho-sozialen Verhaltens und Wahrnehmens der Lernenden, die Heterogenitätsdimension Sprache umfasst schriftliche, mündliche sowie nonverbale Sprachhandlungen sowie den Einfluss der deutschen Sprache als Fremdsprache. Die Kognition beschreibt kognitive Lern- und Leistungsfähigkeiten, die entsprechendes Vorwissen, Präkonzepte, räumliches Vorstellungsvermögen sowie Problemlösungsfähigkeiten beinhalten. Die Ergebnisse wurden abschließend gruppenweise präsentiert.

In diesem Rahmen soll ein herzliches Dankeschön an Frau Larissa Voigt für den Einblick in ihren sorgfältig aufbereiteten Unterricht und das Mitwirken aller Beteiligten sowie die wertvollen Beiträge aller Teilnehmer/innen ausgesprochen werden. Ein besonderes Dankeschön galt zudem Adrian Lau, der mit seiner umfassend aufbereiteten Schulung einen wertvollen Beitrag zu einer ganzheitlichen Lehrer/innenbildung geleistet hat.

Text: Clarissa Reuter

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EPS aktuell

Schulentwicklungstag an der Emil-Possehl-Schule

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag, den 05. März 2026 findet an der Emil-Possehl-Schule der zweite vom

Land Schleswig-Holstein pro Schuljahr vorgeschriebene Schulentwicklungstag statt.

Wir bitten um Verständnis, dass der Unterricht daher an diesem Tag ausfällt.

Schulentwicklungstage dienen zur gemeinsamen Fortbildung des Kollegiums in fachbe-

zogenen Arbeitsgruppen und finden entsprechend der Vorgaben des Bildungsministeri-

ums bis zu viermal pro Schuljahr statt.

Auszubildende müssen für diesen Tag entweder Urlaub beim Betrieb beantragen oder

Ihre Arbeitszeit im Betrieb ableisten.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hegge

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Fahrzeugtechnik

Zentrale Freisprechungsfeier der Kfz.-Mechatroniker/-innen 2026

Zentrale Freisprechungsfeier der Kfz.-Mechatroniker/-innen 2026

Traditionell fand die Freisprechungsfeier der Kfz.-Mechatroniker/-innen mit dem Schwerpunkt Personen- und Nutzfahrzeugtechnik im Festsaal der Handwerkskammer Lübeck am 13. Februar 2026 in der Breiten Straße statt. Mit herzlichen Grußworten hieß Dirk Schönberg, stellvertretender Obermeister der Kfz.-Innung Lübeck, die Junggesellinnen und -gesellen mit ihren Eltern, Freunden und Ausbildern willkommen.

Die Festansprache hielt in diesem Jahr eine Vertreterin der Hansestadt Lübeck. Sie warb für das Handwerk, freute sich mit den erfolgreichen Prüfungsteilnehmern und zeigte das große Potenzial des Berufszweiges auf.

Nach einem kleinen Imbiss überbrachte Jan Harmsen als Vertreter der Berufsschule Fahrzeugtechnik das Grußwort der Emil-Possehl-Schule und zeigte in einem kleinen Ausschnitt die persönliche Entwicklung der ehemaligen Berufsschülerinnen und -schüler auf.

Im Anschluss überreichten sowohl Dirk Schoenberg mit Frank Lausus, dem Prüfungsausschussvorsitzenden der Kfz.-Innung Lübeck, als auch mit Markus Gohlke und Jan Harmsen, Lehrkräfte an der Emil-Possehl-Schule, die Gesellenbriefe und Berufsschulzeugnisse an die erfolgreichen Auszubildenden des Jahrgangs 2022.

Nach einer Ehrung der Besten in der Prüfung sprach Dirk Schönberg die Jungfachkräfte frei von den Verpflichtungen als Lehrlinge, womit sie nun althergebracht zum Kreis der Gesellinnen und Gesellen des Handwerks gehören.

Autor: Jan Harmsen

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Europaschule

Bienvenue chez nous!

Bienvenue chez nous!

In der Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 besuchte uns unsere französische Erasmus+ Partnerschule Lycée la Morandière aus Granville in Frankreich.

Die Abteilung E-Technik der EPS hatte bereits vor sechs Jahren mit der damaligen Berufsfachschule 3 (BDE18) ein erfolgreiches Partnerprojekt mit der Klasse STDI2 des Lycée durchgeführt. Im Zentrum des Austauschs stand ein gemeinsames technisches Projekt im Bereich der Photovoltaik. Beide Seiten konnten jeweils eine Woche bei der Partnerschule vor Ort verbringen.

An diese tolle Zusammenarbeit wollen wir anknüpfen. Im Zentrum steht nun mittelfristig die Planung eines Austauschs unter Auszubildenden im Bereich IT und Elektrotechnik/Industrie.

Daher diente die Besuchswoche des Kennenlernens unseres dualen Systems. Im Laufe der Woche haben wir verschiedene Firmen und Betriebe besichtigt, die das Spektrum unseres dualen Systems abbilden.

Nächster Schritt ist eine Besuchswoche der französischen SchülerInnen bei uns gegen Ende des Jahres, in der ein erstes Kennenlernen unserer Schule und einiger Betriebe stattfinden soll.

Wir freuen uns sehr auf die nächsten Schritte und vor allem darauf, den Schülerinnen und Schülern mit diesen Projekten Türen in das europäische Ausland öffnen zu können.

 

Fotos und Text: Nina Struck-Zamblé

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EPS aktuell

Informations-abende der beruflichen Schulen Lübeck

Wie geht es für mich nach der Schule weiter?

Ich bringe keinen Abschluss mit und dann …

Ich bringe den ESA mit und dann …

Ich bringe den ESA mit und dann …

Alle Termine zu den Informationsabenden an den beruflichen Schulen in Lübeck finden Sie in der folgenden PDF übersichtlich zusammengefasst:

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EPS aktuell

SV Fahrt 2025

Wie auch im letzten Jahr ging es im November für die Schülervertretung für zwei Tage in die Jugendherberge Bad-Malente. Mit guter Laune und viel Motivation starteten Frau Ziegler, Frau Baumgarten und Herr Runge mit einer Kennenlernphase. Anschließend arbeiteten wir intensiv in unseren Arbeitsgruppen, bei denen es unter anderem um ein Sommerfest, das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler, ein Pinboard, Aktionen zu Nikolaus und Valentinstag, eine Sammelaktion, eine Tauschbörse und um ein neues Design der Schulkleidung ging. Am Abend hat uns außerdem Herr Walther besucht und gemeinsam mit Frau Ziegler von Europaaktivitäten unserer Schule berichtet. Die beiden Europakoordinatoren regten dabei an, dass wir als Europaschule mehr Präsenz zeigen müssten. Wir machten uns daher gemeinsam Gedanken, wie wir in unsere Projekte, wie beispielsweise dem Sommerfest, das Thema Europa integrieren können. Nach einem sehr leckerem Abendessen spielten wir noch ein paar Runden Werwolf und genossen anschließend unsere Freizeit, bevor wir schlafen gingen.

 

Am nächsten Morgen stand nach einem reichhaltigen Frühstück das Räumen der Zimmer an. Anschließend widmeten wir uns weiter unseren Projekten. Zuletzt wurden die Endstände der jeweiligen Arbeitsgruppen präsentiert und ein Feedback zu diesen und der SV-Fahrt abgegeben. Wir haben erfolgreich an unseren Konzepten gearbeitet und freuen uns jetzt schon auf die nächste SV-Fahrt. Wir hoffen, vielleicht noch den einen oder anderen von euch bei uns in der SV begrüßen zu dürfen.

 

 

Henrik Neubauer BG23C

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Lehrerausbildung

Netzwerktag an der EPS

Netzwerktag der Emil-Possehl-Schule am 12. Dezember 2025

Am 12.12.2025 fand der letzte Netzwerktag des ersten Schulhalbjahres 2025/2026 an der Schule in Lübeck statt. Nach der Begrüßung durch Herrn Schuhr und die Moderatorin des Vormittags Larissa Voigt, gab unsere Lehrkraft im Vorbereitungsdienst, Sebastian Hupfeld, zunächst einen kurzen Einblick in die im Anschluss gezeigte Unterrichtsstunde zum Thema „Lithiumdreieck“ im Fach Wirtschaft/Politik in der Berufsoberschule (BOS25). Für den Nachmittag war eine Fortbildung zum Thema „Stimmenbildung – (klare) Stimme, (fester) Stand und (langer) Atem“ mit Anja Döring vorgesehen.

In der gezeigten Unterrichtsstunde setzten sich die Lernenden mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen der Lithiumförderung in Chile, Argentinien und Bolivien auseinander. Sie arbeiteten in Rollen, bereiteten in den vorhergehenden Stunden auf Basis bereitgestellter Materialien ihre Beiträge vor, strukturierten ihre Argumente, sammelten Belege und formulierten gezielte Aussagen. Die Ergebnisse flossen in eine simulierte Talkshow zum Thema „Das Lithiumdreieck“ ein, in der die Gruppen ihre jeweiligen Positionen vertraten und aufeinander reagierten. Ziel war es, unterschiedliche Interessenlagen – etwa von Regierungsvertreterinnen und -vertretern, Anwohnerinnen und Anwohnern aus der Region sowie weiteren Beteiligten – herauszuarbeiten und argumentativ zu vertreten. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle konnte die Gruppe der internationalen Konzerne leider nicht teilnehmen; dennoch gelang es den übrigen Gruppen, eine lebhafte und ausgewogene Diskussion zu gestalten. Die Talkshow überzeugte durch fundiertes Fachwissen, authentische Rollenarbeit und eine reflektierte Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen und wurde souverän von Herrn Hupfeld moderiert. So wurden komplexe politische und wirtschaftliche Zusammenhänge für die Lernenden handlungsorientiert und lebensweltbezogen erfahrbar gemacht.

Im Anschluss an die Unterrichtsbeobachtung fand eine gemeinsame Reflexion mit den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und den beteiligten Fachlehrkräften statt.

Das geplante Nachmittagsprogramm mit Anja Döring zum Thema „Stimmenbildung – (klare) Stimme, (fester) Stand und (langer) Atem“ musste leider entfallen. Wir freuen uns jedoch, dass dieses Angebot im kommenden Halbjahr als Ersatztermin nachgeholt werden kann, da es wertvolle Impulse zur Verbesserung von Stimme, Haltung und Ausdruck im Unterricht verspricht.

Trotz des verkürzten Tagesprogramms war der Netzwerktag ein gelungener und erkenntnisreicher Abschluss des Halbjahres. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Schuhr für die Organisation und die Gestaltung der Netzwerktage.

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen erholsamen Jahresausklang.

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Lehrerausbildung

Netzwerktag an der EPS

Am 28. November 2025 fand Herr Rolschewskis erster Netzwerktag statt, bei dem er seinen Unterricht durchführte und wertvolles Feedback erhielt. Zu den Teilnehmenden gehörten der Schulleiter Herr Hegge, dessen Stellvertreter und Ausbildungskoordinator Herr Schuhr, Herr Lippisch als Abteilungsleiter Elektrotechnik, Herr Birk als Abteilungsleiter Fachschule, Herr Beyer als Ausbildungslehrkraft sowie die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst der EPS. Nach der einladenden Begrüßung durch Herrn Schuhr moderierte Frau Fiecker den Tag mit viel Engagement und sorgte für einen konstruktiven Austausch.

Im Unterricht von Herrn Rolschewski in der BFS III Bautechnik beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit alternativen Eingabemethoden für IT-Systeme. Nachdem sie bereits klassische Eingabegeräte kennengelernt hatten, standen nun moderne und weniger alltägliche Methoden im Mittelpunkt – darunter Gamepads, Touchpads, Joysticks und Spracherkennung (Siri). Nach einer kurzen Einführung arbeiteten die Lernenden in Gruppen an jeweils einem dieser Themen. Sie recherchierten Funktionsweisen, typische Einsatzgebiete und technische Voraussetzungen. Anschließend wechselten die Gruppen die Themen und bauten auf den Zwischenergebnissen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auf, wodurch ein gemeinsamer Wissensprozess entstand, bei dem sich alle aktiv einbrachten. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse in einem „Museumsgang“. Jede Gruppe stellte ihr Thema auf einem Plakat vor, beantwortete Fragen und gab den anderen Teams Feedback. So entstand ein abwechslungsreicher und kooperativer Unterricht, der nicht nur technisches Verständnis förderte, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und die Fähigkeit stärkte, komplexe Inhalte aufzubereiten.

Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch gestaltete Frau Kreutzfeldt das Nachmittagsprogramm mit dem Thema „Erstellung eines eigenen KI-Assistenten mit Fobizz“. Im Vorfeld der Fortbildung hatten alle Lehrkräfte vorbereitende Unterlagen erhalten, sodass sie bereits mit ersten Ideen und Fragestellungen in die Veranstaltung starten konnten. Im Kern der Fortbildung stand die praktische Erprobung des Fobizz-KI-Assistenten und die Frage, wie ein eigener, auf den Unterricht zugeschnittener Assistent gestaltet werden kann. Die Fortbildung zeigte die praxisnahe Anwendung des Fobizz-KI-Assistenten und verdeutlichte, wie vielfältig dieser im schulischen Alltag eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei die Einbindung digitaler Tools, die strukturierte Vorbereitung von Klausuren sowie die gezielte Unterstützung während des Unterrichts. Die Teilnehmenden erhielten zahlreiche Anregungen, wie KI den eigenen Unterricht qualitativ bereichern und gleichzeitig Arbeitszeit einsparen kann.

Am Beispiel einer Mathematikklausur wurden gemeinsam passende Kompetenzformulierungen erarbeitet und mögliche Lösungswege für unterschiedliche Aufgabentypen entwickelt. So wurde sichtbar, wie der KI-Assistent bei der Erstellung differenzierter und kompetenzorientierter Prüfungsformate unterstützen kann. Ein weiteres Praxisbeispiel zeigte, wie sich auf Basis eines Lehrvideos schnell und zielgerichtet ein interaktives Quiz generieren lässt, das Lernende aktiv einbindet und zur Wiederholung des Stoffes spielerisch motiviert. Insgesamt wurde deutlich, dass KI-gestützte Werkzeuge den Unterricht abwechslungsreicher, individueller und motivierender gestalten können, wenn sie didaktisch reflektiert eingesetzt werden. Gleichzeitig wurde betont, dass die fachliche und pädagogische Verantwortung weiterhin bei den Lehrkräften liegt und alle von der KI erstellten Materialien sorgfältig geprüft und bei Bedarf angepasst werden müssen. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden unterstrichen das große Potenzial des Fobizz-KI-Assistenten für eine zukunftsorientierte Unterrichtsentwicklung.

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Europaschule

Ein besonderer Besuch: Israelische Delegation an der Emil-Possehl-Schule

Ein besonderer Besuch: Israelische Delegation an der Emil-Possehl-Schule

Die Emil-Possehl-Schule in Lübeck durfte kürzlich einen ganz besonderen Besuch empfangen: Eine Delegation von Lehrkräften von einer „Highschool“ aus der Region Emek Hefer, Israel, gab sich die Ehre. Die Gruppe, bestehend aus neun Damen und einem Herrn, war auf Einladung der damaligen schleswig-holsteinischen Bildungsministerin – heute Bundesbildungsministerin – Karin Prien nach Deutschland gekommen. Begleitet wurden die Gäste von Melanie Krüger, Fachteamleiterin für Religion am IQSH Kiel, die die Delegation zunächst durch Berlin führte, dann nach Lübeck begleitete und schließlich mit ihnen nach Kiel weiterreiste.

Höhepunkt des Aufenthalts: Die Emil-Possehl-Schule im winterlichen Glanz

Der Besuch an unserer Schule bildete zweifellos das Highlight der Reise. Schulleiter Ludger Hegge eröffnete den Austausch mit einer Einführung in die besondere Schulform und das Duale System, das in Deutschland eine zentrale Rolle spielt. Die Gäste erhielten so einen direkten Einblick in die praxisnahe Ausbildung, die unsere Schule auszeichnet. Draußen lag Schnee über Lübeck – eine Kulisse, die dem Austausch eine fast festliche Stimmung verlieh.

Europaschule mit internationalem Herz

Im Anschluss stellte Denny Walther die Arbeit der Emil-Possehl-Schule als Europaschule vor. Besonders attraktiv war für die Delegation, wie durch internationale Mobilitäten nicht nur europäische, sondern auch globale Werte vermittelt werden. Das weckte sichtlich Neugier – ein nächster Besuch in Lübeck schien den Gästen bereits durch den Kopf zu gehen.

Zukunftsschule als Best-Practice

Juliane Junge, Kreisfachberaterin für Zukunftsschulen in Lübeck, hatte die Delegation zu uns geführt und präsentierte das dreistufige System der Zukunftsschulen in Schleswig-Holstein. Sie hob hervor, dass die Emil-Possehl-Schule die höchste Kategorie 3 erreicht hat und damit als vorbildliches Beispiel gilt. Für die Delegation war dies ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie innovativ nachhaltige Bildung in Schleswig-Holstein gestaltet wird.

Bildung für nachhaltige Entwicklung – lebendig und sichtbar

Christian Braasch führte die Gäste durch die BNE-Errungenschaften unserer Schule. Er zeigte, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur curricular verankert, sondern auch durch konkrete Projekte wie die Fahrradreparaturstation oder die Teqballplatte lebendig wird. Die Delegation erhielt so einen umfassenden Eindruck davon, wie unsere Schule Verantwortung für die Zukunft übernimmt.

Ein Ausklang voller Austausch und winterlicher Wärme

Nach einem Rundgang über den Campus und durch das Hauptgebäude endete der Besuch bei Kaffee und Keksen. Die Gespräche waren lebendig, die Neugier groß – und draußen glitzerte der Schnee. In dieser besonderen Atmosphäre wurde deutlich: Dieser Austausch war nur ein Anfang.

Im Ergebnis war der Besuch der israelischen Delegation nicht nur eine Ehre für die Emil-Possehl-Schule, sondern auch ein inspirierender Moment des internationalen Dialogs. Er zeigte, wie Bildung Brücken baut – von Lübeck bis nach Israel, und das mitten in einer festlich-winterlichen Zeit.

Bericht und Bilder: Jörn Fischer

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Europaschule

Belgienfahrt 2025 – Ein Reisebericht

Es ist 7:20 Uhr, die meisten sitzen bereits im Bus, Koffer schon längst verstaut. Wir warten auf die letzten Zuspätkommer. Pünktlich wie eh und je kommt dann auch die letzte Person um 7:34 Uhr an und es geht los. Nach der sehr amüsanten Vorstellung des Busfahrers machen wir alle unser eigenes Ding. Nach etlichen Pausen kommen wir um ca. 18:00 Uhr am Hostel „The Menin Gate“ an, nachdem wir vom Busfahrer für unsere Ordentlichkeit zurechtgewiesen wurden. Er ist ja schließlich nicht unsere Mutter, die uns hinterherräumen muss. Wenn das nochmal vorkommt, müssen wir in einem „Kuhstall“ oder „Müllbus“ fahren, das können wir uns aussuchen. Um 18:45 Uhr checken wir dann endlich in die Zimmer ein, einige gehen erstmal einkaufen, die anderen erkunden das Hostel. Um 19:20 Uhr gab es dann Abendessen und zum Nachtisch ein kleines Eis.
 
Um etwa 7:45 Uhr wurden wir alle äußerst liebevoll mit „Guten Morgen, Sonnenschein“ geweckt. Zum Frühstück durften wir alle, wie wir wollten, doch einige schätzten ihre Zeit falsch ein und wir liefen mal wieder verspätet los. Trotzdem kamen wir mehr als pünktlich an der VTI Ieper an und wurden vom Schulleiter begrüßt. Nach einer Vorstellungsrunde um etwa 9:20 Uhr wurden wir in Gruppen aufgeteilt und dann den Gruppen der belgischen Schüler zugewiesen. Nachdem diese sich in ihren Gruppen vorgestellt hatten und es eine kleine Pause und einen Snack für alle gab, startete die Schulführung. Wir wurden durch die verschiedenen Bereiche der Schule geführt. Wir haben die ziemlich große Garage mit Autos für die Kfz-Mechaniker gesehen, einige Bereiche für Mechatroniker, Holzarbeiten und viele weitere. Zum Mittag gab es wie am Vortag Nudeln mit Bolognese, aber diesmal hatten wir sogar eine Salatbar. Danach sind wir wieder in unsere Gruppen und wurden durch Ypern geführt. Wir haben einige wichtige historische Merkmale und Sehenswürdigkeiten gesehen. Nach einer überaus langen Strecke kamen wir am Yper Museum an. Hier sahen wir einige verschiedene historische Ereignisse der Stadt Ypern, von ihrem Namen als „Tuchstadt“ bis hin zur „Katzenstadt“. Nachdem wir dort durch waren, führten uns die Gruppenführer zu einem gemeinsamen Treffpunkt. Von dort aus liefen wir fast 2 km zu einem Militärfriedhof. Dort hatten wir Zeit, uns die Gräber der Verstorbenen aus dem 1. Weltkrieg anzusehen. Wir sahen viele Gräber von jungen Erwachsenen und Teenagern, einer der Jüngsten war 15 Jahre alt. Außerdem wurde Angehörigen die Möglichkeit gegeben, eine Nachricht zu hinterlassen. Um etwa 17:00 Uhr wurde der Tag dort vorerst beendet. Vom Friedhof durften wir alle eigenständig zurück, doch durch den langen Weg waren einige so erschöpft, dass sie sogar Taxi gefahren sind. Im Gegensatz zum Vortag waren wir heute für unser eigenes Abendessen zuständig. Um 20:00 Uhr fanden wir uns alle am Menenpoort ein, um die tägliche Gedenkfeier für die Gefallenen im Krieg anzusehen.
 
An Tag 3 hatten wir das große Glück, dass erst um 8:45 Uhr Abfahrt war. Halb schlafend saßen die meisten um etwa 7:30 Uhr beim Frühstück, um danach wieder in ihren Zimmern zu verschwinden und sich mental auf den restlichen Tag vorzubereiten. Schon an Tag 1 hatten einige Befürchtungen, was die Betten im Hostel anging, an Tag 3 war es dann soweit und die erste Person fiel kurz vor Abfahrt aus dem Bett. Wenigstens waren wir dann alle wach und machten uns auf den Weg zum Bus, in dem wir mal wieder auf die Zuspätkommer warteten. Nach einer etwa einstündigen Fahrt waren wir endlich in Gent angekommen. Vom Busparkplatz aus durften wir uns die Stadt eigenständig angucken. Wir sahen einige Sehenswürdigkeiten, gaben unser Geld für Sachen und Waffeln aus, um uns dann zusammen wieder für eine Bootsfahrt zu treffen. Bei dieser haben wir einige neue interessante Dinge erfahren, die Nebenbemerkungen des Fahrers haben das Erlebnis auch nochmal bereichert („Holy shit“). Nachdem diese dann mal wieder verspätet endete (so langsam sehe ich hier ein Muster), verteilten wir uns wieder in Gruppen in der ganzen Stadt. Einige aßen Mittag, gingen in den ein oder anderen Laden oder suchten verzweifelt nach einem Supermarkt. Doch als auch dies geschafft war, trafen wir uns um 15:30 Uhr an der Grafenburg. Zum ersten Mal in drei Tagen waren alle pünktlich da und wir starteten verfrüht in die Tour durch die Burg. Durch diese wurden wir mit einem spielerischen Audio-Guide geführt. Nach etlichen schrecklichen Wendeltreppen waren wir dann auch alle nach etwa 1 ½ Stunden am Ausgang und machten uns zurück zum Bus. Dort erwartete uns wieder die einstündige Fahrt zurück nach Ypern. Als wir angekommen waren, bekamen wir etwa 40 Minuten, um uns frisch zu machen, um danach zu einem Restaurant zu gehen. Einige genossen dort den flämischen Eintopf, andere ein Hähnchenfilet (jeweils mit Pommes) oder eine Pizza. Nachdem alle fertig waren, durften wir dann auch gehen.
 
An Tag 4 mussten wir schon ziemlich früh los. Wir trafen uns um etwa 7:45 Uhr vor der Tür und gingen von dort aus zum Bus, mit dem wir dann zur Schule gefahren wurden. Dort liefen wir dann von Spielplatz zu Spielplatz, um dann am Ende beim richtigen zu enden und in unsere zuvor gewählten Gruppen aufgeteilt zu werden. Gemeinsam mit den belgischen Schülern durften wir uns dann deren Unterricht anschauen, der für uns extra auf Englisch stattfand… naja, mehr oder weniger halt. Im Englischunterricht nahmen wir an einem Quiz des Lehrers teil. Die Fragen waren so gestaltet, dass sie teils für die belgischen und teils für die deutschen Schüler beantwortbar waren, doch was der Lehrer als Allgemeinwissen empfand, war für uns das komplette Gegenteil. Die meisten Gruppen haben sehr viel geraten. In Geschichte behandelten wir die Freizeitaktivitäten und schlossen dies mit einem Kahoot! ab. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Engineering-Unterricht weiter. Dort erzählte der Lehrer sehr viel von sich selbst, seinen Schülern und seiner Familie, doch den richtigen Unterricht konnten wir diesmal nicht miterleben. Nach dem Mittagessen (Pommes und Hähnchen) fuhren wir zu einem Schützengraben. Dort fanden wir einen widerwärtigen Gestank, tote Ratten, aber auch interessante Informationen. Zum einen konnten wir den Graben betreten, zum anderen durch verschiedene Schilder herausfinden, was genau an dieser Stelle war. Danach fuhren wir etwa noch eine halbe Stunde zum deutschen Soldatenfriedhof in Hooglede. Dort bekamen wir die Möglichkeit, uns auf verschiedene Weisen einzusetzen. Einige schrubbten und fegten den Boden am oberen Teil des Geländes, andere pflanzten Blumen und die meisten erneuerten die Inschriften der Steine mit einem weißen Edding, der eher schlecht als recht funktionierte. Trotz der dreckigen Arbeitskleidung wurde am Ende der Arbeit dann ein Gruppenfoto gemacht. Danach wurden wir von unserem Busfahrer Sascha wieder zum Hostel gebracht und hatten ab diesem Zeitpunkt frei.
 
Es ist Freitag, der letzte Tag mit großartigem Programm und festgesetzten Zeitpunkten. Morgens um 8:00 Uhr sind wir mal wieder am Bus, diesmal waren sogar fast alle pünktlich. Mit dem Bus wurden wir wieder zur Schule gefahren und uns wurde die Möglichkeit gegeben, erstmal Themen für unser Partnerprojekt mit der VTI Ieper zu finden. Bei diesem Partnerprojekt müssen wir die Unterschiede zwischen Ypern und Lübeck darstellen, entweder bezogen auf die Gegenwart oder auf die Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Diese Zeit ist nämlich etwas, was Ypern und Lübeck verbindet: Ypern wurde im Ersten Weltkrieg zum Großteil zerstört, Lübeck im Zweiten. Bei der Themensammlung kamen einige interessante Ideen wie „Medizin/Healthcare“, „Kultur“ oder auch „Gründe für die Zerstörungen“. Aber einige machten auch einen Witz draus und schrieben Dinge wie „67“ oder „Bier“. Bei der Darstellungsweise war das nicht anders, einer meiner persönlichen Favoriten war „eine Fent Pause machen“. Es dauerte eine Weile, bis alle Schüler so aufgeteilt waren, dass sowohl deutsche als auch belgische Schüler in einer Gruppe waren. Als dies getan war, fing die Recherche an. Einige wussten anfangs gar nicht, was sie jetzt machen sollten, einige arbeiteten schon fleißig, doch am Ende kamen alle auf ein gutes vorübergehendes Ergebnis, welches dann auch nach dem Mittag vorgestellt wurde. Nachdem dies getan war, gab es eine Siegerehrung für das Quiz aus dem Englischunterricht vom Vortag. Gewonnen haben Owen, Sophie und Antonia (eine der Personen, die auch diesen wunderbaren Artikel schreiben). Danach wurde noch ein schnelles Bild zusammen mit den belgischen Schülern geschossen. Unsere Schüler wurden dann vom Bus wieder zurück zum Hostel gefahren und liefen von dort aus zum In Flanders Fields Museum. Die belgischen Schüler fuhren Fahrrad und somit trafen wir sie zum letzten Mal für diese Woche (und Monat... und auch Jahr). Im Museum liefen wir dann alle alleine durch – einige weniger aufmerksam als andere – und trafen uns um 16:00 Uhr vor der Tür. Für die belgischen Schüler war hier das Programm vorbei, doch für uns noch nicht. Wir sahen uns noch Schlüssel an, die ein Gedenken an die gestorbenen Menschen im Ersten Weltkrieg bei dem Angriff auf Ypern darstellen. Trotz Navigationsschwierigkeiten schafften es am Ende alle Gruppen, beide Schlüssel zu sehen und beide Geschichten zu hören. Je nachdem, welcher der letzten beiden Schlüssel es war, hatten wir von diesem Standpunkt aus Freizeit. Die meisten gingen einkaufen, die Stadt noch ein wenig erkunden oder einfach was essen. Der Abend wurde, wie an den Abenden zuvor, mit einigen Runden Werwolf, Tischtennis oder auch Dart beendet.
 
Ein Tag vor der Abfahrt fand der Ausflug nach Brügge statt. Dazu mussten wir erst um 9:45 Uhr vor der Tür stehen, doch nicht mal das haben alle geschafft, denn die letzte Person kam mal wieder mehr als 10 Minuten zu spät. Der Morgen war entspannt; die meisten waren, wenn überhaupt, erst sehr spät beim Frühstück. Später am Morgen trafen sich einige Leute und machten entspannte Yoga-Übungen, um wach zu werden und fit zu bleiben. Die Fahrt nach Brügge dauerte mal wieder etwa eine Stunde. Trotz des längeren Schlafens verbrachten auch hier wieder die meisten ihre Zeit mit… schlafen… oder auch Spaßgetränke trinken (leider kein Alkohol, einfach nur Zucker und Koffein). Kurz nach der Ankunft in Brügge mussten wir noch etwa eine halbe Stunde in die Stadt laufen. Von dort aus startete eine Stadtrallye, bei der wir viele Aufgaben bewältigen mussten… und viele Schritte hinter uns brachten. Erst starteten wir am Rathaus, dann zur direkt danebenstehenden Kirche, und von dort aus mussten wir noch weitere Stopps erledigen, zum Beispiel bei einem Waffelladen nach verschiedenen Kreationen schauen, Dinge nachstellen oder einen Liebesfilm auf einer Brücke drehen… bei dem wir „Niederländisch“ sprachen. Oder es wenigstens versuchten. Am Ende trafen wir uns beim Treffpunkt und die Punkte wurden ausgezählt. Es hat das Team von Jonas, Sophie, Franz, Merle, Simon und Emely gewonnen. Sie bekamen eine Packung handgemachte Schokolade aus Belgien und teilten diese auch mit den dahinterliegenden Plätzen (danke Mausis, das war total lieb). Von dort aus hatten wir wieder Freizeit und kämpften uns durch das Stadtleben von Brügge. Zwischen stinkenden Pferden, schreienden Kindern und vielen Menschen schafften wir es am Ende aber doch überpünktlich (16:51 Uhr) am Bus zu stehen mit Souvenirs und Schokolade bepackt. Die Fahrt zurück nach Ypern war ruhig, alle erschöpft von der langen Stadtrallye und vom großen Shoppen. Zurück am Hostel angekommen, verschwanden die meisten erstmal in ihre Zimmer oder in den Supermarkt um die Ecke. Zum Abendessen gab es heute Burger, doch dies startete verspätet, da bei der Zubereitung die Burger Buns vergessen wurden. Aber Fehler sind bekanntlich menschlich und er wurde korrigiert.
 
Um 8:30 Uhr sitzen die meisten schon im Bus und warten gespannt auf die Abfahrt. Die meisten waren deutlich müder zum einen wegen der anstrengenden Tage zuvor und zum anderen, weil wir heute früher aufstehen mussten, da wir noch Koffer packen, die Zimmer aufräumen und frühstücken mussten. Die Busfahrt ist ruhig; die meisten sind an ihren Handys oder verbringen die Zeit mit Schlafen. Die lautesten im Bus sind tatsächlich die Lehrer… wer hätte das kommen sehen? Kurz nach Bremen fing es an zu regnen und wir wussten alle: Wir sind zu Hause! In der ganzen Woche in Belgien hat es nämlich nicht einmal geregnet war auf jeden Fall mal eine positive Abwechslung. Etwa 1 ½ Stunden vor der Ankunft wurde auch der Bus wieder lebhafter einige fingen an, Spiele zu spielen, sich zu unterhalten und noch einiges mehr. Um etwa 18:40 Uhr kamen wir alle an erschöpft, aber glücklich, die Fahrt mitgemacht zu haben.
 
Somit war eine Woche voller Spaß, Laufen und neuer Freundschaften und Beziehungen vorbei.
Vielen Dank an Erasmus+ für die Finanzierung dieses tollen Projektes!
 
 
Bericht und Fotos:
Antonia Bauer, Emily Heberle, Marla Jürß und Annika Mohrmann (BG25B)

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Holztechnik

Erasmus+ Projekt : Digitale Tools in Tischlereibetrieben

Welche Bedeutung werden digitale Anwendungen in der Zukunft in Tischlereien haben? Und wie und in welchem Maße kann die Vermittlung von digitalen Anwendungen im Berufsschulunterricht umgesetzt werden?

Das sind die Ausgangsfragen, die in einem Team von europäischen Tischlermeistern und Berufsschullehrern in zweijähriger Projektarbeit bearbeitet werden. Das Erasmusplus Projekt `Digital Joiner´ wurde im Frühjahr 2023 von Lehrkräften der EPS Lübeck beantragt und von der NA des BIBB im August 2023 für eine 2-jährige Laufzeit genehmigt.

Berufsschulen aus Colmar(FR), Tampere (FI), Liberec (CZ) Kopenhagen(DK), Stade sowie Treppenbau Voss aus Reinfeld haben mit insgesamt 96 Auszubildenden Möbelprojekte realisiert, die mit einem digitalen Schwerpunkt z.B. 3-D CAD konstruiert und gefertigt wurden. Zum Einsatz kamen 5-Achs CNC Maschinen, 3-D Plotter, ein Roboter, die Shaper Maschine, ein Lasercutter, VR Brillen und verschiedene 3D CAD Programme. In den jeweils einwöchigen Aktivitäten wurden in europäischer Teamarbeit Sitzbänke, Stühle, Steh- und Couchtische, Systainer aus Eichenholz, Garderoben, Lampen und zweitürige Schränke gebaut. Die Kommunikation funktionierte in englischer Sprache und zudem fertigten die Auszubildenden einige Videos über die hergestellten Produkte, über die eingesetzten Maschinen sowie kleine Lehr-/Lernvideos für den Fachunterricht in Berufsschulen für  Tischler an. (www.digitaljoiner.com)

Im europäischen Austausch haben die Lehrkräfte Ziele und Inhalte von Lehrplänen mit digitalem Schwerpunkt entwickelt, die für zukünftige Tischler zum Standartprogramm des berufsschulischen Fachunterrichts gehören sollten. Diese Vorschläge werden den zuständigen Institutionen der Länder vorgestellt.

Digitale Kompetenzen als Schlüsselqualifikation

Die bisherigen Ergebnisse des Projekts zeigen deutlich: Digitale Anwendungen werden in der Zukunft nicht nur ergänzend, sondern integrativ in das Tischlerhandwerk einfließen. Die Kombination aus traditionellem Handwerk und digitaler Fertigung eröffnet neue kreative und wirtschaftliche Potenziale – sei es in der individuellen Möbelgestaltung, der automatisierten Fertigung oder der digitalen Kundenkommunikation.

Um diese Entwicklungen nachhaltig in der Ausbildung zu verankern, braucht es praxisnahe und projektorientierte Unterrichtskonzepte. Der Berufsschulunterricht muss zukünftig verstärkt auf die Vermittlung digitaler Kompetenzen ausgerichtet sein – nicht nur im Umgang mit Software wie CAD-Programmen, sondern auch im Verstehen von digitalen Produktionsprozessen, dem sicheren Einsatz moderner Maschinensteuerungen sowie dem Gestalten digitaler Lerninhalte.

Fazit

Das Projekt Digital Joiner leistet einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Tischlerausbildung in Europa. Es zeigt, wie digitale Technologien sinnvoll und praxisnah in der Ausbildung eingesetzt werden können – und wie wichtig die europäische Zusammen-arbeit für die Weiterentwicklung beruflicher Bildung ist. Langfristig wird die digitale Kompetenz ein zentrales Qualitätsmerkmal für Tischlerbetriebe und Fachkräfte sein – und damit auch ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.

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Lehrerausbildung

Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule

Am 04. November 2025 fand der dritte Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule im zweiten Schulhalbjahr 2025/2026 statt. Zu den Teilnehmern und Teilnehmerinnen gehörten Herr Stefan Schuhr als Ausbildungskoordinator, Herr Martin Bohr als Fachgruppenleiter für Bautechnik und Agrartechnik, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie weitere Kolleginnen und Kollegen der Schule. Nach der Begrüßung durch Herrn Schuhr und den Moderator Sebastian Hupfeld präsentierte Larissa Voigt ihren geplanten Unterricht im Fachbereich Holztechnik.

Der gezeigte Unterricht bildete den Einstieg in das Lernfeld 10 für die Oberstufe der Tischlerausbildung mit dem Thema „Konstruktiver Holzschutz“. Die Stunde zeigte eindrucksvoll die Herausforderungen des Baumaterials Holz für den Einsatz an Fassaden.

Um den Lernenden einen explorativen Zugang zu diesem Thema zu ermöglichen, hatte Frau Voigt sechs Modelle von Fassaden- und Terrassenanschlussdetails vorbereitet, die jeweils eine fachlich richtige und eine fehlerhafte Seite aufwiesen. Motiviert durch die Modelle und ausgerüstet mit Sprühflaschen untersuchten die Lernenden das Wasserabtropfverhalten und identifizierten die Modelle auf Konstruktionsfehler. Durch die offene, forschende Arbeitsweise wurden fachliche Inhalte mit praxisorientiertem Denken eindrucksvoll verknüpft. Dabei wurde deutlich, wie wichtig konstruktive Maßnahmen wie zum Beispiel Hinterlüftungen, Gefälle und die Berücksichtigung von Spritzschutz für die Dauerhaftigkeit von Holzkonstruktionen sind. Die liebevoll vorbereiteten Modelle werden die Lernenden zukünftig – auch ausbildungsübergreifend – unterstützen, sich diesen Themenbereich aktiv zu erschließen. Die Methode des explorativen Lernens förderte sowohl die fachliche Auseinandersetzung als auch das selbstständige Denken und Handeln der Lernenden.

Nach dem Unterrichtsbesuch folgte die schulinterne Fortbildung zum Thema „Was ist KI – Einsatzmöglichkeiten für die Unterrichtsvorbereitung und den Unterricht“, gestaltet von Thomas Gatz und Kenneth Johannesson.

Im Mittelpunkt standen Grundlagen zu Künstlicher Intelligenz, praxisnahe Anwendungsbeispiele im schulischen Kontext sowie konkrete Impulse, wie KI-Lehrwerkzeuge bei der Planung und Durchführung von Unterricht eingesetzt werden können. Neben theoretischen Einblicken zu der Funktionsweise einer künstlichen Intelligenz und einer Sensibilisierung, die Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, erhielten die Teilnehmenden Gelegenheit, ausgewählte KI‑Tools selbst auszuprobieren und deren Potenzial für eine effizientere Unterrichtsgestaltung zu diskutieren.

Die Fortbildung machte deutlich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von KI sind: von der schnellen Erstellung differenzierter Arbeitsblätter über die Ideenfindung für kreative Unterrichtseinstiege bis hin zur Unterstützung bei der Strukturierung von Unterrichtseinheiten. Dabei wurde auch auf wichtige Aspekte wie Datenschutz und DSGVO-Konformität eingegangen sowie darauf hingewiesen, dass KI-Tools die pädagogische Arbeit der Lehrkräfte unterstützen, aber nicht ersetzen können. Die Teilnehmenden erhielten praktische Einblicke, wie KI sowohl Zeit sparen als auch neue Impulse für einen abwechslungsreichen und individualisierten Unterricht setzen kann.

Der Netzwerktag der Schule am 04. November 2025 verlief sehr gelungen. Der Unterrichtsbesuch bei Larissa Voigt und die Fortbildung zum Thema Künstliche Intelligenz boten wertvolle Anregungen für eine nachhaltige Unterrichtsgestaltung und zeigten, wie innovative digitale Werkzeuge neue Impulse für die schulische Praxis setzen können. Wir danken allen Beteiligten für ihren engagierten Beitrag und blicken dem nächsten Netzwerktag mit Vorfreude entgegen.

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Bautechnik

Deutschlands beste Bauzeichnerin kommt von der Emil-Possehl-Schule

Deutschlands beste Bauzeichnerin kommt von der Emil-Possehl-Schule

Großer Erfolg für unsere ehemalige Schülerin Benthe Cathleen Kruse: Sie ist Deutschlands beste Bauzeichnerin! In diesem Jahr haben fast 3.400 junge Menschen ihre Ausbildung in IHK-Berufen im Hansebelt abgeschlossen. Die 71 Besten wurden am 19. September 2025 in Altenkrempe von der IHK zu Lübeck in einer Feierstunde auf dem Kultur Gut Hasselburg geehrt.

Benthe Catleen Kruse, die ihre Ausbildung bei der Architektin Inke Nolte absolvierte, erreichte mit beeindruckenden 98 % das bundesweit beste Ergebnis.
Wir Berufsschullehrkräfte des Ausbildungsberufes Bauzeichnerinnen und Bauzeichner freuten uns besonders über Benthe Catleens erneuten Besuch an der Emil-Possehl-Schule – gemeinsam mit ihrem Freund, wo sie voller Stolz Ihre Ehrenurkunde und Trophäe vorzeigte.

Nun schlägt Benthe Cathleen ein neues Kapitel auf: Sie beginnt ihr Architekturstudium in Hannover.
Wir gratulieren ihr herzlich zu dieser herausragenden Leistung und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute!

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Lehrerausbildung

Fortbildungsfahrt nach Magdeburg

Vom 01. bis 02. Oktober machten sich unsere vier Referendar/innen zusammen mit weiteren fünf Kolleg/innen unserer Schule für eine zweitägige Fortbildungsfahrt auf den Weg nach Magdeburg.

Empfangen wurden wir an der Otto-von-Guericke-Berufsschule vom Schulleiter Herrn Burkhardt Lange und seiner Stellvertreterin Frau Claudia Höfler, die im Vorwege ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für uns zusammengestellt hatten. Gleich zu Beginn wurden wir auf der schulinternen Anzeigetafel angekündigt und herzlich willkommen geheißen – ein schönes Zeichen der Gastfreundschaft. Nach einer Führung durch das Schulgebäude erhielten wir spannende Einblicke in die digitale Ausstattung und die eingesetzten Lern- und Lehrmittel an der Otto-von-Guericke Schule. Hoch interessant war die Präsentation des Pilotprojekts „Blended Learning“ durch Herrn Oliver Zess, dass die Chancen und Herausforderungen des digitalen Unterrichts am Beispiel der Geomatiker/innen verdeutlichte. Das anschließende Gespräch mit Herrn Alexander Unger und seinen Referendar/innen vom Staatlichen Studienseminar Magdeburg brachte wertvolle Eindrücke zur Ausbildung von Lehramtsanwärter/innen und Seiteneinsteigenden im Bundesland Sachsen-Anhalt und führte unter den Teilnehmer/innen zu einem interessanten Austausch und einem Vergleich der Lehrkräfteausbildung in beiden Bundesländern. Ein weiteres Highlight unseres Besuchs war die Vorführung von Herrn Thomas Noack, der uns am Beispiel des menschlichen Auges und der Wärmpumpentechnologie zeigte, wie virtuelle Realität in den Unterricht integriert werden kann. Der erste Tag endete mit einer historischen Stadtführung durch die Magdeburger Altstadt, wo sich viele Magdeburger bereits durch den Aufbau von vielen kulinarischen Ständen auf den Tag der Deutschen Einheit vorbereitete, sowie einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Wenzels. Am zweiten Tag stellte Herr Dr. Steffen Henning den Ausbildungsberuf „Gerüstbauer/in“ vor, gab Einblicke in die Umsetzung des Lehrplans und berichtete in einem kurzweiligen Vortrag über die vielfältigen Erfahrungen und auch Hürden, die die Kolleg/innen aus Magdeburg bei der Aufnahme dieses Ausbildungsberufes an der Schule machen mussten aber letztendlich aus unserer Sicht sehr erfolgreich gemeistert haben. Zum Schluss des zweiten Tages präsentierte Frau Christina Hesse das Pilotprojekt der Fachschule Maschinentechnik, das von Prof. Dr. paed. Klaus Jennewein begleitet wurde und schwerpunktmäßig die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6 in den Blick nahm. Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss in der schuleigenen Kabine wurden bereits erste Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit gesammelt. Mit vielen neuen Eindrücken, hilfreichen Impulsen und der Einladung zu einem Gegenbesuch machten wir uns schließlich zufrieden und bereichert auf den Heimweg nach Lübeck und hoffen, dass wir unseren Kolleg/innen aus Magdeburg bei einem Gegenbesuch in Lübeck ein ähnlich spannendes Programm anbieten und uns ebenso gastfreundlich präsentieren können.

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