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Erster Netzwerktag im Schuljahr 2026/27
Am 11.09.2026 fand der erste Netzwerktag des Schuljahres 2026/27 an der Emil-Possehl-Schule statt. Den Vormittag eröffnete eine Mathematikstunde von Levon Kilian im Beruflichen Gymnasium. Am Nachmittag gab Kenneth Johannesson den Teilnehmenden einen Einblick in die Erstellung von Erklärvideos mit Canva. Die besuchte Mathematikstunde stand unter dem Thema „Von statistischen Daten zu funktionalen Zusammenhängen“ und bildete den Übergang vom Themenbereich Statistik zu Funktionen. Ausgangspunkt der Stunde war der Ladezustand eines Smartphones. Anhand von Messwerten sollten die Lernenden abschätzen, wie sich der Akkustand weiterentwickelt und ob eine bestimmte Ladezeit ausreicht. Die Lernenden stellten die Messwerte grafisch dar, entwickelten eigene Prognosen und tauschten sich über unterschiedliche Lösungswege aus. Im weiteren Verlauf wurde der Ladeprozess näherungsweise durch ein lineares Modell beschrieben und genutzt, um Aussagen über die voraussichtliche Ladezeit zu treten. Der Ladezustand des Smartphones stellte dabei einen direkten Alltagsbezug her, anhand dessen die Lernenden nachvollziehen konnten, wie mathematische Modelle zur Beschreibung und Vorhersage realer Situationen eingesetzt werden. Im Anschluss wurde die Unterrichtsstunde gemeinsam reflektiert. Am Nachmittag stand die Erstellung von Erklärvideos mit Canva im Mittelpunkt. Kenneth Johannesson gab den Teilnehmenden einen praxisorientierten Einblick in verschiedene Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten der Placorm. Dabei zeigte er unter anderem, wie sich Präsentationselemente, Animationen, Grafiken sowie Audio- und Videoelemente miteinander verbinden lassen, um kurze und anschauliche Erklärformate für den Unterricht zu entwickeln. Die Teilnehmenden erhielten dabei zahlreiche Anregungen, wie digitale Erklärvideos sowohl zur Aufbereitung eigener Unterrichtsinhalte als auch für Lernprodukte von Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden können. Der Netzwerktag bot damit erneut Gelegenheit, Unterricht gemeinsam zu beobachten, didaktische Entscheidungen zu diskutieren und neue digitale Gestaltungsmöglichkeiten für den eigenen Unterricht kennenzulernen. Ein besonderer Dank gilt Levon Kilian für den Einblick in seinen Mathematikunterricht sowie Kenneth Johannesson für die praxisnahen Impulse am Nachmittag.
Die obere Beckergrube in Lübeck: Wenn Geschichte auf Zukunft trifft
Die obere Beckergrube in Lübeck: Wenn Geschichte auf Zukunft trifft
Ein Bericht von der spannenden Exkursion der BAZ24 hinter die Kulissen der Lübecker Stadtplanung
Expertise für urbane Transformation: von der Bauzeichnerin zur Stadtplanerin
Am 31. August durften wir – eine Klasse angehender Bauzeichnender kurz: BAZ24 – einen besonderen Einblick in die Zukunft Lübecks bekommen. Geführt von Dr. Julia Lindfeld, promovierte Stadtplanerin und Expertin für urbane Transformation, erkundeten wir die obere Beckergrube, eine Baustelle, auf der nicht nur Steine bewegt werden, sondern Geschichte erlebbar wird.
Frau Dr. Lindfeld kennt sich aus: Sie begann ihre Karriere als Bauzeichnerin und weiß daher genau, worauf es ankommt – von der ersten Linie auf dem Plan bis zum letzten Pflasterklinker. Ihr Werdegang zeigt: zeitgenössische Stadtplanung ist richtig interessant und stellt eine Mischung aus Handwerk, Geschichte sowie Visionen und kreativem Denken dar. Genau das machte diese Exkursion so spannend!
Archäologie unter dem Pflaster – Lübecks vielschichtiges Stadtgedächtnis
Bevor die Beckergrube neugestaltet werden konnte, mussten zunächst die historischen Schichten darunter freigelegt werden. Unter der Oberfläche finden sich Spuren aus dem Mittelalter, Fundamentreste verschiedener Epochen und deutliche Zeichen der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Diese historischen Mauern begrenzen zukünftig den Wurzelbereich der neuen Klimabäume.
Die Ausstellung in den Schaufenstern der Possehl-Unternehmensgruppe veranschaulicht dies eindrucksvoll. Sie zeigt, wie die Vergangenheit nicht überbaut, sondern bewusst berücksichtigt wird. Das ist ein zentraler Bestandteil einer resilienten Stadtentwicklung: Wer die Geschichte kennt, kann verantwortungsvoll für die Zukunft planen.
„überMORGEN“ – Die Beckergrube als Modellraum für die Zukunft
Das Landschaftsarchitekturbüro 1:1 Landskab ApS, Valby aus Dänemark hat den ausgelobten Wettbewerb gewonnen – weil es in seiner Planung offenbar genau diese Mischung aus Funktionalität, Ästhetik und Nachhaltigkeit überzeugend umsetzt habt.
Das Leitmotiv der Neugestaltung des Siegerentwurfs für die Beckergrube lautet: „1 Belag – 100 Bäume – 1.000 Erlebnisse“. Dieser Slogan – ist ein konkretes Konzept, das die Beckergrube zum Vorbild für ganz Lübeck und darüber hinaus machen soll.
- Mobilitätswende: Weniger Autos, mehr Platz für Menschen! Die Planenden setzen auf Testphasen, z. B. wurde ein Jahr lang der Verkehr umgestellt und evaluiert, was funktioniert.
- Klimakonzept: Durch durchgehende „Belagsteppiche“ 100 schattenspendende sturm- und hitzeresistente Bäume sowie ein innovatives Regenwasserrückhalte- und Bewässerungssystem sollen die Beckergrube nicht nur schöner, sondern auch klimafreundlicher werden.
- Kultur und Begegnung: Die neue Fläche soll ein Ort sein, an dem man sich trifft – ob beim Spazieren, beim Kaffee oder bei Veranstaltungen, sogar mit Tanzfläche.
Teamarbeit als Schlüssel – Stadtplanung ist ein Gemeinschaftsprojekt
Stadtplanung ist kein Solo-Projekt. Frau Dr. Lindfeld betonte, wie wichtig die Abstimmung zwischen Fachplanern, Behörden, Baufirmen und Stadtgesellschaft ist. Nur so entstehen Projekte, die wirklich funktionieren. Und das Schöne: Die Rückmeldungen der Lübeckerinnen und Lübecker fließen direkt ein – ein Beispiel für gelebte Partizipation!
Für uns als angehende Bauzeichnende wurde deutlich: Stadtplanung ist weit mehr als das Erstellen von Plänen. Sie bedeutet Geschichte zu bewahren, Zukunft zu gestalten und Gemeinschaft zu stärken – alles in einem.
Und was nehmen wir mit?
- Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen: Ob archäologische Funde, klimafreundliche Materialien oder partizipative Planung – die Beckergrube zeigt, wie man vernetzt denkt.
- Expertise zählt: Der berufliche Weg von Frau Dr. Lindfeld zeigt, wie wertvoll die Verbindung von praktischem Wissen und wissenschaftlicher Perspektive ist.
- Zukunft planen heißt, Geschichte zu verstehen: Bevor wir bauen, graben wir erstmal – im historischen Stadtkern Lübecks im wahrsten Sinne.
Ausblick
Vielleicht steht auch unsere Schule irgendwann vor der Frage, wie man Räume neu denken kann: funktional, nachhaltig und einladend. Die Beckergrube zeigt, dass solche Projekte möglich sind – mit Mut, guter Planung und einem klaren Blick für das Zusammenspiel von Alt und Neu.
Wer die Beckergrube besucht, sollte sich die Ausstellung in den Schaufenstern ansehen. Sie lohnt sich – und vielleicht entdeckt man dabei die eigene Freude, sich an Stadtplanung zu beteiligen.
Fragen zum Weiterdenken:
- Welche historischen Spuren findet ihr in eurer Stadt oder Nachbarschaft?
- Wie stellt ihr euch einen „perfekten“ öffentlichen Raum vor?
- Warum ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger bei Planungen mitreden können?
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SpielRaum für Ideen: Besuch aus Flensburg
SpielRaum für Ideen: Besuch aus Flensburg
Wie motiviert man Externe, an Workshops auf Campusgelände teilzunehmen? Welche Workshopthemen wecken Interesse? Was steckt hinter unserer „Future Training Company“? Und welche Rolle spielt KI im kreativen Programmierprozess?
Diese und weitere Fragen standen an einem Freitag Ende August im Mittelpunkt eines inspirierenden Austauschs im SpielRaum, dem Projektraum unseres Digitalprojekts „Future Training Company“ im 2. Stock des E-Gebäudes.
Zu Gast aus Flensburg waren Anna-Lena Pohl, Transfermanagerin der Hochschule Flensburg, und Dr. Sönke Bohm, Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung sowie Technologietransfer. Gemeinsam ging es darum, Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln und mögliche Anknüpfungspunkte auszuloten. Der Besuch bot nicht nur spannende Einblicke in unterschiedliche Perspektiven, sondern auch hilfreiche Impulse für die Weiterentwicklung unseres Digitalprojektes.
Floristen-Stars – Pantha rhei
Am letzten Ferienwochenende fand in Berlin der Azubi-Cup des Floristen-Nachwuchses statt und zwei unserer Auszubildenden haben sich Ende April hier in der Schule dafür qualifiziert. (Wir haben über den Workshop bereits berichtet.)
Teilnehmer-Teams aus ganz Deutschland trafen in der Fleurop-Zentrale/Berlin zusammen, um je Team ein anspruchsvolles, floristisches Werkstück aus dem Bereich Raumschmuck zu planen, konzeptionieren und letztlich umzusetzen. Unterstützt, betreut und gecoacht wurden sie jeweils von einem namenhaften Meisterfloristen/einer Meisterfloristin.
Neben der rein floristischen Arbeit, Finnea war zu dem Zeitpunkt in der Unterstufe und Sarah im 2. Ausbildungsjahr, besteht auch die Herausforderung, ein Konzept als Team zu bewerkstelligen. Das Ergebnis zeigt eine großartige Leistung. Mit ihrem Lebensbaum zeigen Finnea und Sarah den fließenden Kreislauf des Lebens auf, welcher über eine Blumenwiese in einen Baum mit blühender Krone und letztlich wieder zurück in die Erde übergeht. Besonders mutig zeigte sich das Aus-dem-Rahmen-fallen!
Eine floristische Arbeit, die auf sehr hohem Niveau umgesetzt wurde, sowohl technisch als auch gestalterisch. Es waren sicherlich anstrengende vier Tage, aber laut Aussagen der Auszubildenden wollen sie diese nicht missen. Sie hätten sehr viel für sich mitgenommen. Zudem auch viele freundschaftliche Kontakte in der deutschlandweiten Floristen-Community geknüpft! Ihre Lehrkräfte sind mächtig stolz auf sie!
Anja Döring (Lehrkraft der Floristik)
PS: Weitere Fotos sind auf Instagram der EPS zu finden.
Feierliche Verabschiedung der Fachschule für Maschinen- und Elektrotechnik
Am 1. Juli 2026 war es wieder so weit: Im Rahmen einer feierlichen Entlassungsfeier wurden die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Maschinen- und Elektrotechnik verabschiedet. Nach einer anspruchsvollen Weiterbildungszeit konnten die Schülerinnen und Schüler nun ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse entgegennehmen und gemeinsam mit Lehrkräften, Familien, Freunden und Wegbegleitern auf das Erreichte zurückblicken.
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Tag des Berufs am 19.11.2026
Am Donnerstag, den 19.11.2026 öffnet die Emil-Possehl-Schule, zusammen mit der Friedrich-List-Schule, wieder ihre Flure für Unternehmen und Institutionen aus Lübeck und Umgebung. Betriebe aus der Region informieren durch Messestände, Workshops und Infoveranstaltungen über Ausbildungsberufe, Praktika und Weiterbildungsmöglichkeiten, in den Schwerpunkten der gewerblich-technisch sowie kaufmännischen Berufsbildung.
Weitere Infos erhalten Sie unter: https://www.tagdesberufs.de/messeinfos.php
Bei Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich unter: service@tagdesberufs.de
Abschlussfeier der Berufsfachschule Typ I Oberstufe
Am 1. Juli 2026 wurden die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Typ I Oberstufe feierlich entlassen.
Die Emil-Possehl-Schule gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zu den bestandenen Prüfungen und damit auch zum Mittleren Schulabschluss (MSA).
Mit dem Abschluss beginnt für die jungen Menschen ein neuer Abschnitt. Für die einen beginnt schon bald eine Berufsausbildung, andere werden ihren Schulischen Weg fortsetzen oder sich ganz neu orientieren.
Welchen Weg die Absolventinnen und Absolventen auch einschlagen werden, wir sind überzeugt, dass es ihnen gelingen wird.
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Entlassungsfeier FOS und BOS
Am 1. Juli 2026 wurden die Schülerinnen und Schüler der FOS und BOS feierlich entlassen.
Jobshadowing der ET-Abteilung (BFS III ET) vom 21. bis 26. Juni 2026 in Frankreich
Im Rahmen unseres gemeinsamen Erasmus-Projekts besuchten wir mit zwei Kollegen aus der Abteilung E-Technik unsere französische Partnerschule, das Lycée La Morandière in Granville. Dies war der Gegenbesuch zu dem Aufenthalt der Franzosen bei uns, der bereits im Januar 2026 stattfand.
Im Zentrum unseres Besuchs standen die folgenden Themen und Ziele:
- Wir lernten das französische Berufsschulsystem kennen. Dabei stand die Implementierung dualer Ausbildungsgänge im Fokus. Die Schaffung von dualen neben vollzeitschulischen Bildungsgängen ist relativ neu im französischen Bildungssystem und lehnt sich stark an das deutsche duale System an. Uns ist besonders bemerkenswert aufgefallen, dass das französische System es mit dieser Umgestaltung gut schafft, Schüler/-innen mit besonderen Problemlagen und schulischen Schwierigkeiten aufzufangen und zu schulischen Abschlüssen zu bringen. Damit ist die schulische Qualifikation von nahezu allen SuS erreicht. Die fachliche und praktische Qualifikation findet ihren Abschluss beim Berufseinstieg, als training-on-the-job intern im Betrieb.
- Uns wurden Besichtigungen regionaler Firmen in Handwerk und Industrie ermöglicht. Wir konnten so mögliche Betriebe für Kurzzeitpraktika unserer Schüler/-innen sondieren.
Der Hintergrund dieser Aktivität ist der folgende: Unser Erasmus-Projekt zielt auf mehrere Etappen. In einem ersten Schritt wollen wir mit einem gegenseitigen einwöchigen Besuch der Klassen eine erste Auslandserfahrung ermöglichen. Mittelfristig sind gegenseitige Besuche für Betriebspraktika angedacht.
- Auch der kulturelle Austausch war ein wichtiger Punkt unserer Reise. Wir wollen unseren Klassen, die voraussichtlich im Mai 2027 eine Woche in Granville verbringen können, neben den schulischen und beruflichen Aktivitäten auch Kultur und gemeinsame Freizeit mit den französischen Schüler*innen ermöglichen. Auch hierfür haben wir mögliche Aktivitäten sondiert und „ausprobiert“.
- Natürlich haben wir die gemeinsame Zeit auch für diverse Arbeitstreffen genutzt, um die Feinplanung unseres Projekts weiter voranzubringen. Die nächste Etappe des Projekts – der im Dezember 2026 bei uns anstehende Besuch der französischen Klasse – ist damit programmatisch fertig geplant.
Unsere französischen Kolleginnen und Kollegen haben uns eine fantastische, inspirierende und lehrreiche Woche ermöglicht, aus der wir mit viel Motivation und guten Ideen in die Planung und Realisierung des im nächsten Jahr anstehenden Schüleraustausches gehen!
Text und Bilder: Nina Struck-Zamblé, Dirk Papendieck
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VORHANG AUF! SPOT ON! BÜHNE FREI!
„Floristen-Triathlon“ an unserer Schule
Trotz großer Hitze fand der „Floristen-Triathlon“ an unserer Schule am 25. Juni 2026.
Sommerflirt und duftende Blumenkränze
Unsere Azubis der Ober- und Mittelstufe haben im kleinen Forum die praktische Abschlussprüfung, den Mitbring-Straußwettbewerb und das Kranz-Training ausgezeichnet gerockt!
Ganz souverän begann die Auszubildende ihre Abschlussprüfung im Umfang von vier Werkstücken (3 Arbeitsproben: Strauß, Raumschmuck, Pflanzschale plus das Werkstück zur komplexen Prüfung - in diesem Fall ein Trauerkranz) um 9.15 Uhr und beendete mit den letzten Handgriffen um 13.30 Uhr die Arbeit an ihren Prüfungswerkstücken.
Parallel kamen die Floristen der Mittelstufe um 8.30 Uhr, um ihren mitgebrachten Strauß (inklusive Skizze, Kalkulation und Erläuterungen) für den Wettbewerb abzuliefern und mit den Vorbereitungen für das Kranztraining zu beginnen.
Das Forum war an diesem Tag in ein Blumenmeer verwandelt, visuell und olfaktorisch konnten die Besucher darin eintauchen. Offiziell wurde die Ausstellung der blumigen Werkstücke um 15 Uhr eröffnet, aber der ein oder andere durfte auch schon vorher einen Blick werfen. Die regionale Branche hat sich auch in diesem Jahr zahlreich zu uns auf den Weg gemacht, um die Ausstellung und sicherlich auch den Austausch bei erfrischenden Getränken zu erleben. Dies hat uns als Veranstalter trotz der Wetter- und Temperaturankündigungen besonders gefreut. So konnte auch unsere bereits zu Beginn der Woche sich aufbauende Nervosität „zerstäubt“ werden.
Für das Gelingen dieses „Floristen-Triathlons“ möchte ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen der Agrar-Abteilung, dem Prüfungsausschuss, der IHK, der Fleurop und einzelnen Händlern des HH-Großmarktes herzlich bedanken!
Real und irreal nacheinander
Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule am 12.06.2026
Am 12.06.2026 fand der letzte Netzwerktag des Schuljahres an der Emil-Possehl-Schule in
Lübeck statt. Im Mittelpunkt stand dieses Mal ein Unterrichtsbesuch im Bereich
Fahrzeugtechnik von Levon Kilian. Ergänzt wurde der Tag am Nachmittag durch einen
praxisnahen Workshop aus dem Bereich der Lehrergesundheit mit dem Fokus auf ein
professionelles Stimmtraining.
Den Auftakt bildete eine Unterrichtsstunde in der Fahrzeugtechnik. Thematisch beschäftigten
sich die Auszubildenden im dritten Jahr mit der Diagnose an modernen Fahrzeugsystemen,
konkret mit der Fehleranalyse an einer Elektromechanische Feststellbremse (EFB).
Hauptintention der Stunde war es, dass die Lernenden einen Fehler an der EFB eingrenzen,
indem sie den Fehlerhinweis, den Stromlaufplan sowie die Sicherungsbelegung auswerten. Ziel
war es, eine sichtbar defekte und falsch dimensionierte Sicherung als aktuellen Befund zu
begründen. Gleichzeitig sollten die angehenden Fachkräfte erkennen, dass dieser Befund die
eigentliche Fehlerursache noch nicht abschließend erklärt. Der Unterricht war klar strukturiert
und folgte einem konsequent problemorientierten Ansatz durch einen Kundenauftrag.
Besonders auffällig war die methodische Hinführung zu komplexen Diagnoseprozessen sowie
die aktive Einbindung der Lernenden bei der systematischen Fehlersuche. Im Anschluss an den
Unterricht fand eine gemeinsame Reflexion statt. Dabei wurden insbesondere die gelungene
Verknüpfung von theoretischer Dokumentationsanalyse und praktischer Fehlerdiagnose sowie
die aktivierende Gestaltung der Arbeitsphasen hervorgehoben.
Am Nachmittag verlagerte sich der Schwerpunkt des Netzwerktages auf das wichtige Feld der
Lehrergesundheit. In einem interaktiven Workshop setzten sich die Lehrkräfte mit den
Belastungen des Berufsalltags auseinander, wobei der Fokus ganz auf einem gezielten
Stimmtraining lag. Unter professioneller Anleitung von Anja Döring wurden praktische Übungen
zur Atemtechnik, Stimmbildung und Resonanznutzung erprobt. Im Mittelpunkt stand die Frage,
wie die Stimme als zentrales Werkzeug im Unterrichtsalltag auch bei hoher Lautstärke oder
Dauerbelastung schonend und wirksam eingesetzt werden kann. Deutlich wurde, dass ein
bewusstes Stimmtraining nicht nur einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Gesunderhaltung
der Lehrkräfte leistet, sondern auch die Präsenz und Durchsetzungskraft im Klassenraum
nachhaltig stärkt.
Insgesamt bot der Netzwerktag erneut eine hervorragende Gelegenheit zum
fachübergreifenden Austausch und zur Reflexion der eigenen Unterrichts- und Berufspraxis. Die
gewinnbringende Verbindung aus fahrzeugtechnischem Unterrichtseinblick, gesundheitlichem
Input für den Lehrberuf und kollegialem Austausch wurde von allen Beteiligten, insbesondere
von den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst, sehr positiv bewertet.
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Een warm welkom op onze school, lieve Belgische vrienden!
Vom 18. bis 21. Mai 2026 hatten wir Besuch von 31 Schülerinnen und Schülern nebst drei Lehrkräften aus unserer Partnerschule, der VIT Ieper, in Belgien.
Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Hegge, führten unsere Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des beruflichen Gymnasiums die Gäste durch die Schule und am Nachmittag gab es in Kleingruppen noch eine selbst erdachte Tour durch Lübecks historische Altstadt.
An den folgenden Tagen arbeiteten dann die deutsch-belgischen Mischgruppen an ihren Projekten zum Thema “Unsere zwei Städte vor, während und nach den Weltkriegen”. Dabei kamen kuriose und dramatische Beispiele aus den jeweiligen Ländern zur Sprache, denn trotz des vorgegebenen Themas, hatten auch einige Gruppen Ideen zu anderen Schwerpunkten, die im Ländervergleich interessant und manchmal sogar amüsant waren. Wusstet ihr z. B., dass man in Ypern (Ieper) eine Tradition pflegt, bei der man zumindest bis ins 19. Jahrhundert noch lebende Katzen vom Stadtturm warf? Nun, es sollte Glück bringen, weshalb vor allem schwarze Katzen, der Inbegriff des Pechs, von den Türmen prasselten. Gott sei Dank gibt es heutzutage den Tierschutz und daher wirft man nur die Plüschversionen vom Turm. Im Gegenzug dazu ergriffen auch einige belgische Schülerinnen und Schüler die Hörner unseres Teufelchens an der St.-Marien-Kirche, um auch aus Lübeck ein bisschen Glück mit nach Hause zu nehmen.
Am letzten Tag wurden dann die Ergebnisse auf Englisch präsentiert – Wir sind sehr stolz auf euch! – und unsere Gäste wurden gebührend verabschiedet. Eine Plüschkatze flog auch einmal quer durch das Forum. Lucky us!
Liebe Kolleginnen und Kollegen und liebe Schülerinnen und Schüler aus Belgien, wir freuen uns schon sehr auf unser Wiedersehen im November. Tot straks en bedankt voor uw bezoek!
Auch an die Kolleginnen und Kollegen der Emil-Possehl-Schule ein großes Dankeschön für eure Flexibiltät und die Unterstützung bei diesem Besuch. So geht Europa. Ihr seid toll!
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Eine Bibliothek für Bohrmaschine, Spielekonsole & Co.
Neue „Bibliothek der Dinge“ in Lübeck eröffnet In Lübeck gibt es ab sofort eine neue Möglichkeit, selten benötigte Alltagsgegenstände kostenlos auszuleihen. Ob Teleskop für die Himmelsbeobachtung, Scanner für Dias und Filme, spezielles Werkzeug oder Freizeit- und Sportausrüstung – viele dieser Gegenstände werden nur gelegentlich benötigt und müssen daher nicht zwangsläufig gekauft werden. Das Angebot entstand durch eine Zusammenarbeit der Entsorgungsbetriebe Lübeck mit der Emil-Possehl-Schule, der Friedrich-List-Schule sowie der Öffentlichen Bibliothek des Berufsschulzentrums. Finanzielle Unterstützung erhielt das Vorhaben durch den Klimafonds der Hansestadt Lübeck. Zum Auftakt stehen 38 verschiedene Leihartikel aus den Bereichen Technik, Handwerk, Sport, Outdoor und Spiele zur Verfügung. Nutzen können das Angebot alle Interessierten, die sich kostenlos als Mitglied der Bibliothek des Berufsschulzentrums registrieren. Neben der Ausleihe von Gegenständen bleibt die Einrichtung eine klassische Bibliothek mit Büchern und weiteren Medien. Auch Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung beteiligen sich aktiv an der Bibliotheksarbeit. Mit dem Projekt möchten die Beteiligten einen Beitrag zum bewussteren Umgang mit Ressourcen leisten. Durch gemeinschaftliche Nutzung können Anschaffungen reduziert, Rohstoffe eingespart und Abfälle vermieden werden. Gleichzeitig erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Produkte unverbindlich auszuprobieren. Die Bibliotheksleitung betont, dass die Einrichtung damit nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch nachhaltige Lebensweisen fördert. Die Entsorgungsbetriebe Lübeck sehen in dem Konzept eine praktische Lösung für Gegenstände, die nur selten benötigt werden und ansonsten oft ungenutzt bleiben. Die Öffentliche Bibliothek des Berufsschulzentrums befindet sich in der Georg-Kerschensteiner-Straße 27 in Lübeck. Informationen zum Angebot sowie die aktuellen Öffnungszeiten sind auf der Internetseite der Schule verfügbar.
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4. Till Eulenspiegel Volleyball-Turnier
Am 09.05. hat unsere Volleyball Schulmannschaft am 4. Till Eulenspiegel Volleyball-Turnier in Mölln teilgenommen!
Trotz des Fehlens mancher unserer stärksten Spieler haben wir bis zum Schluss gekämpft. Einige aus unserem Team standen sogar trotz kleiner Verletzungen auf dem Feld und haben alles für die Mannschaft gegeben! 💪
Außerdem war die Konkurrenz besonders stark, da viele erfahrene Volleyballvereine am Turnier teilgenommen haben, die uns als Schulmannschaft deutlich überlegen waren. Trotzdem haben wir uns nicht unterkriegen lassen und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Am Ende konnten wir uns dann auf den 13. Platz spielen.
Besonderes Dankeschön an @denkerflo für diese wunderbaren Bilder.
Text: Janno Denker, BG24B
Unser Floristen-Nachwuchs - alles "Junge Talente"!
Am 29. April 2026 hatte das Warten und die Vorab-Aufregung für unsere Floristen Unter- und Mittelstufe ein Ende:
Bei einem exklusiven Strauß-Coaching durch die Fleurop mit der Gewinnerin der Silbernen Rose*, E. Schoenemann, sind unsere Auszubildenden der Floristik über sich hinausgewachsen! Ein intensiver Tag mit konzentriertem und konstruktivem Austausch ging mit einigen leeren Pizzakartons, hochwertig-erstellten Blumensträuße und einem erfüllten Gefühl aller Beteiligten zuende. Am Ende des Tages wurde durch eine anonyme Bewertung der gefertigten Blumensträuße, die von allen einmal kurz beschreibend präsentiert wurden, eine Qualifizierung ermittelt (50 % durch die Azubis selbst, 50 % durch Frau Schoenemann). Zwei unserer Auszubildenden (Fr. S.L. Dethmann und Fr. F.Nehmzow) können nun durch ein Losverfahren, welches Azubi-Teams der ganzen Bundesrepublik einschließt, zum Azubi-Cup nach Berlin gelangen, wo sie unter ebenfalls hochrangigen Floristen für einen Wettbewerb trainiert werden. Wir drücken die Daumen, dass unser Team Lübeck für Schleswig-Holstein starten darf!
Aber auch ohne den nächsten Schritt, am Azubi-Cup teilzunehmen, haben alle unserer Azubis einen lehrreichen Tag genießen dürfen und bewiesen, dass sie alle „Junge Talente“ sind!
Vielen Dank an die Fleurop, namentlich Frau Anni Dinh Thi und Frau Elisabeth Schoenemann!
Anja Döring, Lehrkraft der Floristik
*Die „Silberne Rose“ ist ein Wettbewerb auf Landesebene, auf dem man sich für die bundesweite „Goldene Rose“ und schließlich für internationale Wettbewerbe qualifizieren kann.
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🚀 Erfolgreiche Absolventen der schriftlichen schulinternen Deutsch-Prüfung B1 ! 📝 🇩🇪
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Durchatmen mit Dräger
Am vergangenen Mittwoch (22.04.2026) hatten die Schüler der BGJ Klasse Tischler 2025 die Möglichkeit sich das aktuelle Produktportfolio zum Thema Atemschutz der Firma Dräger einmal genauer anzuschauen. Ermöglicht wurde dies durch das Interesse eines Schülers.
Die Firma Dräger hat darauf reagiert und den Schülerinnen und Schülern ca. 90 Minuten lang einen Vortrag zum Thema „Atemschutz im Handwerk“ gehalten, mögliche Risiken des Berufes und vielfältigste Lösungen aufgezeigt und es den Schülern ermöglicht sämtliche Produkte zu testen. Von der einfachen FFP-2 Maske bis hin zum autonomen, auf dem Rücken tragbaren Filtergerät samt Helm und Visier war alles vertreten. Handwerk? Nicht ohne passende Schutzausrüstung!
Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule
Am 21.04.2026 fand ein weiterer Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule in Lübeck statt. Teilnehmende waren Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen. Im Mittelpunkt stand ein Unterrichtsbesuch im Bereich Bautechnik. Ergänzt wurde der Tag durch einen fachlichen Vortrag zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Bautechnik.
Den Auftakt bildete eine Unterrichtsstunde im Fach Bautechnik (Technologie) in der Klasse BauI25 A bei Clarissa Reuter. Thematisch beschäftigten sich die Lernenden mit den Eigenschaften von Holz, insbesondere mit dem Quellen und Schwinden. Ziel der Stunde war es, ein grundlegendes Verständnis für diese Materialeigenschaft zu entwickeln und deren Relevanz für die berufliche Praxis, insbesondere für angehende Tiefbauer, zu erkennen, obwohl dieser Werkstoff im beruflichen Alltag angehender Tiefbauer nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Unterricht war klar strukturiert und folgte einem handlungsorientierten Ansatz: Nach einem problemorientierten Einstieg mit Bezug zur Baustellenpraxis erarbeiteten die Lernenden die Inhalte eigenständig im Rahmen eines Experiments in Gruppenarbeit. Die Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam gesichert und in einen beruflichen Kontext eingeordnet. Besonders auffällig war die konsequente Ausrichtung auf praxisnahe Fragestellungen sowie die aktive Einbindung der Lernenden in den Arbeitsprozess.
Im Anschluss an den Unterricht fand eine gemeinsame Reflexion statt. Dabei wurden insbesondere der gelungene Praxisbezug sowie die aktivierende Gestaltung der Arbeitsphasen hervorgehoben. Auch die Bedeutung handlungsorientierter Zugänge für heterogene und teilweise leistungsschwächere Lerngruppen wurde thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Netzwerktages lag auf einem fachlichen Austausch mit begleitendem Vortrag zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Bautechnik. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unterricht so gestaltet werden kann, dass berufliche Handlungssituationen möglichst realitätsnah abgebildet werden. Anhand eines beispielhaften Bauprojekts wurde verdeutlicht, wie die verschiedenen Bauberufe ineinandergreifen und wie sich daraus lernfeldübergreifende Unterrichtsansätze ableiten lassen. Deutlich wurde, dass insbesondere praxisbezogene und schüleraktive Unterrichtsformen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz leisten.
Zwischendurch wurde der Netzwerktag durch einen gemeinschaftlichen Programmpunkt aufgelockert: Eine Lehrkraft wurde offiziell in den schulinternen Motorradclub „EPS Devils“ aufgenommen. York Röttger nahm die Aufnahme mit sichtbarer Freude entgegen. Die Aufnahme erfolgte in einem informellen Rahmen und trug sichtbar zur positiven Atmosphäre sowie zum kollegialen Miteinander bei.
Insgesamt bot der Netzwerktag erneut eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis. Die Verbindung aus Unterrichtseinblick, didaktischem Input und kollegialem Austausch erwies sich als gewinnbringend für alle Beteiligten, insbesondere für die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.
DSD I Pro: Mündliche Deutsch-Prüfungen an der EPS
Am 16. April 2026 fanden die mündlichen Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom DSD I Pro statt. In rund 20-minütigen Prüfungen präsentierten die Teilnehmenden berufliche Themen und stellten sich den Fragen der Prüfer.
Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist Wenhao Xie aus China. Der 27-Jährige kam erst im September 2025 nach Deutschland und hatte bereits zuvor in der Heimat Deutsch gelernt. Der ehemalige Mathematiklehrer hat seitdem enorme Fortschritte gemacht und absolviert eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik.
Nach der aktuellen B1-Prüfung will er direkt weitermachen und plant bereits im Juni 26 die B2-Prüfung.
Die Abteilungsleiterin Kathrin Steen-Wiedemann ließ es sich nicht nehmen, Wenhaos Prüfung zu verfolgen und die Begeisterung der Prüfenden über diese besondere Leistung zu teilen.
Allen Prüflingen konnte das Bestehen der mündlichen Prüfung bestätigt werden!
Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen stehen noch aus, das Sekretariat der KMK kontrolliert. Für die Teilnehmenden aus Afghanistan, Syrien, der Ukraine und China ist das Sprachdiplom ein wichtiger Meilenstein für ihre berufliche Zukunft in Deutschland.
Dörte Steinert
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Volleyball auf Top-Niveau
Die diesjährige Stadtmeisterschaft der Lübecker Schulen war ein voller Erfolg und sorgte für große Begeisterung bei allen Beteiligten. Insgesamt nahmen 18 Mannschaften von 13 verschiedenen Schulen teil und traten in spannenden Spielen gegeneinander an.
Auch unsere Volleyball-Schulmannschaft, die einmal pro Woche, immer donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Struckbachhalle trainiert, nahm mit gleich zwei Teams am Turnier teil.
Von Beginn an herrschte eine tolle Atmosphäre: Fairness, Teamgeist und vor allem sportlicher Ehrgeiz standen im Mittelpunkt des Turniers. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer unterstützten die Teams lautstark und trugen so zusätzlich zur guten Stimmung bei. Die Vielfalt der teilnehmenden Schulen machte das Turnier besonders abwechslungsreich und bot den Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, sich mit vielen neuen Gegnern zu messen. Das spielerische Niveau war dabei insgesamt sehr hoch, da einige Teilnehmende auch auf Landes- und Regionalliga-Niveau aktiv sind.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer beiden Teams: Unsere erste Mannschaft konnte bereits in der Vorrunde mit einem beeindruckenden Sieg gegen den späteren Turniersieger überzeugen. Im Halbfinale mussten sie sich dann jedoch in einem äußerst knappen Spiel geschlagen geben. Am Ende sicherten sie sich einen starken 3. Platz – ein Ergebnis, auf das das Team sehr stolz sein kann. Auch unsere zweite Mannschaft zeigte großen Einsatz und Teamgeist und belegte am Ende den 13. Platz im Turnier.
Insgesamt waren die Stadtmeisterschaften ein gelungenes sportliches Ereignis, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text und Bilder: Franziska Baumgarten, EPS
Bericht Netzwerktag am 26. März 2026
Der zweite Netzwerktag des zweiten Schulhalbjahres 2025/26 fand am 25. März 2026 mit insgesamt zwölf
Teilnehmenden der Emil-Possehl-Schule sowie der angrenzenden Friedrich-List-Schule statt. Auf dem
Programm standen ein spannender Unterrichtsbesuch im Fach Physik und eine schulinterne Fortbildung zum
Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“.
Der Netzwerktag startete mit einem Unterrichtsbesuch bei unserem Junglehrer Tom Dallmeyer im
Physikunterricht der FOS. Die Stunde zeigte anhand eines Experiments den physikalischen Effekt eines
Impulses. Dabei entwickelten die Lernenden in Gruppen auf Basis ihres Vorwissens eigene
Versuchsaufbauten. Verpflichtende Materialien waren dabei 3D-gedruckte Luftkissenscheiben mit
Luftballons. Ergänzend dazu standen verschiedene Materialien, wie beispielsweise Stativstangen und
Plexiglasscheiben, zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist die praxisorientierte und ergebnisoffene
Herangehensweise.
Herr Dallmeyer verfolgte insbesondere das Ziel, dass die Lernenden den Impuls und die Impulserhaltung
anhand eines alternativen Beispiels zur “klassischen“ eindimensionalen Wagenbahn nachvollziehen.
Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch und die dazugehörige Nachbesprechung fand eine schulinterne
Fortbildung zum Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“ statt. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle
Mathias Lippisch (Abteilungsleiter für Elektrische Energietechnik sowie der BFS III), der diese anschauliche
und gewinnbringende Veranstaltung leitete.
Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst hatten die Gelegenheit, verschiedene Tastaturen und Computermäuse
kennenzulernen sowie unterschiedliche Bildschirm- und Sitzpositionen auszuprobieren. Dabei konnten sie
die (positiven) Auswirkungen auf ihre individuelle Physis unmittelbar erproben. Darüber hinaus erhielten die
Teilnehmenden einen Überblick über mögliche negative Einflussfaktoren auf die Arbeitsumgebung. Dazu
zählt unter anderem der sogenannte Flicker-Effekt (niederfrequente Störgeräusche), die häufig unbewusst
die Arbeitsatmosphäre prägen und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken können.
Insgesamt bot die Fortbildung zahlreiche Impulse zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des (heimischen)
Arbeitsplatzes. Mit vielen konkreten Anregungen und spürbarem Tatendrang starteten die Teilnehmenden am
Nachmittag in die Osterferien.
Der Netzwerktag der Emil-Possehl-Schule am 26. März 2026 setzte spannende Denkanstöße und förderte
den fachrichtungsübergreifenden kollegialen Austausch der beiden Berufsbildenden Schulen der Georg-
Kerschensteiner-Straße.
Wir danken allen Beteiligten für ihren engagierten Beitrag und blicken dem nächsten Netzwerktag mit
Vorfreude entgegen.
Text: Luise Nolte und Philine Weinert (FLS Lübeck)
Bilder: Steffen König und Thorben Ehlers (FLS Lübeck)
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